Die Zähne: Das Gebiss

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (16. Februar 2012)

Das Gebiss von Kindern (Milchgebiss) besteht aus 20 Zähnen, das Gebiss von Erwachsenen (Dauergebiss) aus 32 sogenannten bleibenden Zähnen (einschließlich Weisheitszähnen).

Das erwachsene Gebiss setzt sich aus folgenden Zähnen zusammen:

  • 8 Schneidezähne: meißelförmig, mit einfacher Wurzel
  • 4 Eckzähne: mit dreikantiger Schneidekrone und langer Zahnwurzel
  • 8 Prämolaren: vordere Backenzähne, mit zweihöckriger Krone und einer Wurzel
  • 12 Molaren: hintere Backenzähne, mit vier- bis fünfhöckriger Krone; die Molaren des Oberkiefers besitzen drei, die des Unterkiefers zwei Wurzeln

Zahnschema

FDI-Schema des Gebisses

Ein Zahnschema: Ober- und Unterkiefer im FDI-System

Unter einem Zahnschema versteht man ein Schema, nach dem die Zähne des menschlichen Gebisses unmissverständlich benannt werden können. Ein in Deutschland gängiges Zahnschema ist das FDI-System, das von der Fédération Dentaire Internationale entwickelt wurde. Bei diesem Zahnschema wird, aus der Sicht des Zahnarztes, jedem Zahn eine Zahl zugeordnet – Rechts und Links sind deshalb vertauscht: Die Zähne werden, beginnend mit der rechten Oberkieferhälfte, vom vorderen Schneidezahn aus zum hinteren Backenzahn durchnummeriert:

Zahnschema nach dem FDI-System

FDI-SystemFDI-System
Oberkiefer rechts
11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18
Oberkiefer links
28, 27, 26, 25, 24, 23, 22, 21
Unterkiefer links
38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31
Unterkiefer rechts
41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48

Beispiel FDI-System: Der untere rechte Eckzahn hätte demnach die Bezeichnung "43" (sprich: "vier drei").


Wie oft gehen Sie zum Zahnarzt?