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Forenexperte: Dr. med. dent. Peter Schmitz-Hüser
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Schöne ZähneBleachingStand: 29. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion Die Farbe der Zähne wird schon während ihrer Entwicklungszeit festgelegt. Im Lauf der Jahre nimmt die Dicke des Zahnschmelzes dann ab und die dunkleren inneren Zahnschichten treten stärker hervor. Auch Farbstoffe, die sich im Zahnschmelz ansammeln, färben die Zähne zunehmend gelblich ein. Durch Zähneputzen lassen sich tiefer in der Zahnsubstanz gelegene Verfärbungen nicht entfernen. Hier hilft nur ein Bleaching (Bleichen) der Zähne, um wieder strahlend weiße Zähne zu bekommen. Es gibt zwei Arten des Bleaching: Das Home-Bleachingmit frei verkäuflichen Bleaching-Produkten und das professionelle In-Office-Bleaching durch den Zahnarzt. Bleaching zu HauseFür das Do-it-yourself-Bleaching zu Hause stehen Ihnen mehrere Produkte zur Verfügung, die Sie in Drogerien kaufen können. Die Präparate enthalten meist das Bleichmittel Wasserstoffperoxid (H2O2), das Sie entweder mit dem Pinsel auf die Zähne auftragen oder als beschichteten Plastikstreifen aufkleben. Mögliche Risiken des Bleachings sind Komplikationen, die auftreten können, wenn das Bleichmittel Zahnfleisch oder Mundschleimhaut beziehungsweise durch Verschlucken die Magenschleimhaut angreift. Meist treten hierbei Reizungen oder Entzündungen auf, die jedoch im Regelfall nach einigen Tagen wieder abgeklungen sind. Vorsicht ist bei unbehandelten Karieserkrankungen geboten: Hier kann das Bleichmittel den Zahnnerv schädigen und Schmerzen verursachen. Bedenken Sie, dass ein Bleaching bereits vorhandene Kunststofffüllungen nicht aufhellen kann –. nach dem Bleichen könnten sie nicht mehr zu der neuen Zahnfarbe passen. Um die Risiken bei der Anwendung möglichst gering zu halten, ist der Wirkstoffgehalt der frei verkäuflichen Bleaching-Produkte ebenfalls recht gering. Für ein befriedigendes Ergebnis müssen sie die Anwendungen mehrere Tage oder Wochen wiederholen. Das Ergebnis hält für etwa sechs Monate an. Wenn gewünscht, können Sie dann wieder ein Bleaching vornehmen. Bleaching beim ZahnarztEinen höheren Wirkstoffgehalt haben Bleichmittel, die Sie zwar zu Hause anwenden, Ihnen der Zahnarzt aber verschreiben muss. Vor der Verschreibung prüft der Arzt die Zähne auf Defekte und erklärt die genaue Anwendung des Bleachings. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei einer Methode stellt der Zahnarzt zunächst eine Zahn-Plastikschiene her. Diese müssen Sie zu Hause mit dem Bleichmittel bestreichen und nachts einsetzen. Das Mittel wirkt über Nacht auf die Zähne ein. Nach acht bis zehn Tagen sollte die Zahnfarbe ausreichend aufgehellt sein. Bei einem anderen Verfahren bringt der Zahnarzt bei einer etwa zweistündigen Behandlung zunächst ein Bleichmittel auf die Zähne auf. Dann wird durch eine Bestrahlung mit Licht oder Laser das Bleichmittel aktiviert. Das im Bleichmittel enthaltene Wasserstoffperoxid (H2O2) zerfällt zu aktivem Sauerstoff, welcher die Farbstoffe in der Zahnsubstanz zerstört. Bei sachgemäßer Durchführung des Bleachings entstehen keine Schäden am Zahnschmelz. Vorübergehend kann es zu Schleimhautirritationen und Überempfindlichkeit der Zähne kommen. Über Langzeitfolgen des Bleachings ist noch nichts bekannt. Die Aufhellung hält sich meist über mehrere Jahre, bis die Verfärbungen wiederkehren. Wenn Sie möchten, können Sie dann das Bleaching wiederholen. Bleaching avitaler ZähneAvitale Zähne – also Zähne, deren Zahnnerv zum Beispiel aufgrund einer Wurzelbehandlung abgestorben ist – neigen stärker zu Verfärbungen als gesunde Zähne. Auch in solchen Fällen kann das Bleaching die Zähne deutlich aufhellen. Das Bleichmittel wird dabei meist in mehreren Sitzungen in den Wurzelkanal eingebracht und kann von innen her auf die Verfärbungen einwirken. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaSchöne Zähne
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