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Risiken zahnchirurgischer Eingriffe

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (20. Mai 2011)

© Jupiterimages/iStockphoto

Bei jedem medizinischen Eingriff können Komplikationen auftreten. Auch vor jeder Operation im Mundraum sollten Nutzen und mögliche Risiken daher sorgfältig abgewogen werden.

Um das Operationsrisiko bei einem zahnchirurgischen Eingriff so klein wie möglich zu halten, erfragt der Arzt daher in der Regel vor der Operation verschiedene Dinge. Etwa ob bei Ihnen möglicherweise Erkrankungen bestehen, wie zum Beispiel:

Zu klären ist außerdem unter anderem, ob man

Haben Sie vor der Operation Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) eingenommen, sollten Sie den Arzt darüber informieren, denn der schmerzstillende Wirkstoff hemmt die Blutgerinnung und Wunden können dadurch länger nachbluten. Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Phenprocoumon, um Thrombosen vorzubeugen), setzen Sie das Medikament bitte nicht eigenmächtig ab, sondern informieren Sie Ihren Arzt.

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Der Arzt führt außerdem ein auf den speziellen Eingriff ausgelegtes Aufklärungsgespräch, bei dem der Patient Fragen stellen kann und sein Operationseinverständnis gibt.

Allgemein mögliche Risiken nach einer Operation im Mundraum sind zum Beispiel:

  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Nachblutungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Schwellungen
  • Schäden an angrenzenden Strukturen (z.B. Nerven, Kieferhöhlen, Kiefergelenken oder Nachbarzähnen)

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