Sie befinden sich hier:

Startseite > Zahnmedizin > Zahngesundheit für Mutter & Kind > Zahnprophylaxe beim Kind > Kinderzahnpasta

Tests & Checks

Rund um die Zahnvorsorge

Forum

Zahnmedizin

Dr. med. dent. Peter Schmitz-Hüser Forenexperte: Dr. med. dent. Peter Schmitz-Hüser Forum Zahnmedizin
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Zahnprophylaxe beim Kind

Kinderzahnpasta

Stand: 24. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Kinder sollten immer eine spezielle Kinderzahnpasta verwenden. Wichtig ist hier vor allem der Fluorid-Gehalt. Fluoride sind ein natürlicher Baustein des Körpers, die an Knochenbildung und Wachstum maßgeblich beteiligt sind. Bezüglich der Kariesprophylaxe hat sich herausgestellt, dass eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Fluoriden das Auftreten von Karies deutlich mindert.

Die Wirkungen von Fluoriden sind in diesem Zusammenhang:

  • Unterstützung der Remineralisation des Zahnschmelzes nach einem Säureangriff. Das wirkt der Bildung von Löchern entgegen.
  • Hemmung des Bakterienstoffwechsels und damit auch der Produktion von zahnschmelzschädigenden Säuren

Eine ausreichende Fluoridzufuhr ist somit eine wirksame Methode der Kariesprophylaxe. Da die tägliche Fluoridaufnahme über Trinkwasser und Nahrung für einen wirksamen Kariesschutz nicht ausreichend ist, muss dem Körper zusätzliches Fluorid zugeführt werden. Eine Möglichkeit der Fluoridaufnahme ist die Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta.

Der Unterschied zwischen einer Kinderzahnpasta und einer herkömmlichen Zahnpasta besteht darin, dass bei Pasten für Kinder die Fluorid-Konzentration dem jeweiligen Alter angepasst ist. In der ersten Zeit verschlucken Kinder noch den Großteil der Zahnpasta. Bis zu einem Alter von etwa zwei Jahren empfehlen Zahnärzte daher, nur einmal täglich mit einer etwa erbsengroßen Menge Zahnpasta die Zähne zu putzen. Ab dem 2. Geburtstag sollten die Zähne zweimal geputzt werden.

Damit das Kind nicht zu viel Fluorid auf einmal aufnimmt, enthält Kinderzahnpasta maximal 500 ppm Fluorid. Ab dem Schulalter können Kinder Zahncreme für Erwachsene mit 1.000 bis 1.500 ppm Fluorid verwenden.

Zahnärzte empfehlen, keine Kinderzahnpasta mit Frucht- oder Bonbon-Geschmack zu wählen, da dies das Kind dazu verleiten könnte, größere Mengen Zahnpasta zu verschlucken.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Zahnprophylaxe beim Kind

Das könnte Sie auch interessieren

Zahnmedizin

Zahnmedizin

Erfahren Sie im Ratgeber mehr über Zahnmedizin und Zahngesundheit für Mutter und Kind. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.