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Forenexperte: Dr. med. dent. Peter Schmitz-Hüser
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Zahnentwicklung und ZahndurchbruchStand: 6. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesDie Zahnentwicklung, und zwar sowohl der Milchzähne als auch der bleibenden Zähne, beginnt im zweiten Entwicklungsmonat (nach dem 40. Tag) des Embryos. Ab diesem Zeitpunkt beginnen sich die ersten Zahnanlagen beim ungeborenen Kind zu herauszubilden. Die Zahnentwicklung beim Embryo vollzieht sich in verschiedenen Phasen. Als deren Ergebnis werden 20 Milchzähne angelegt, unter denen wiederum die Anlagen für die 32 bleibenden Zähne liegen. Einige Monate nach der Geburt des Kindes – bei den meisten Kindern ab dem 6. Lebensmonat – brechen die ersten Milchzähne durch. Mit etwa 2 1/2 Jahren haben die meisten Kinder dann das vollständige Milchgebiss. Nach der Geburt verändern sich nach und nach die Zahnanlagen und der gesamte Kiefer des Säuglings. Dabei entsteht im Bereich der Zähne schließlich ein Wachstumsdruck, der zum Zahndurchbruch führt. Bei den Milchzähnen brechen die Unterkieferzähne oft früher durch als die entsprechenden Oberkieferzähne. In der Regel zeigen sich die mittleren Schneidezähne zuerst, der letzte Milchbackenzahn ganz zuletzt. Ein Zahndurchbruch beim Säugling kann sich unter anderem durch folgende Symptome bemerkbar machen:
Die ersten bleibenden Zähne – also das spätere Erwachsenengebiss – beginnen circa ab dem 6. Lebensjahr des Kindes durchzubrechen. Den Übergang von Milchzähnen zu bleibenden Zähnen bezeichnet man auch als Zahnwechsel oder Wechselgebiss. Die nachkommenden bleibenden Zähne schieben hierbei die Milchzähne förmlich aus dem Kiefer heraus, bis diese ausfallen. Damit das funktioniert, baut der Körper des Kindes die Milchzahnwurzeln zuvor nach und nach ab, sodass nur noch die Zahnkrone des Milchzahns übrig bleibt. Der Durchbruch der insgesamt 32 bleibenden Zähne ist in der Regel bis zum 14. oder 15. Lebensjahr abgeschlossen. Die letzten Zähne sind hierbei normalerweise die Weisheitszähne, die jedoch manchmal auch erst deutlich nach dem 15. Lebensjahr durchbrechen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaZahnentwicklung und Zahndurchbruch
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