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Stand: 23. Mai 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Sie weinen, werden unruhig oder weigern sich den Mund aufzumachen: Wenn Kinder Angst vor dem Zahnarzt haben, versuchen sie alles, um der vermeintlich schlimmen Situation zu entgehen. Mit ein wenig Geduld kann man dem Kind jedoch die Ängste nehmen – oder sie gar nicht erst aufkommen lassen.
Was Kinder beim Zahnarzt beunruhigt, können die Eltern meist sehr gut nachvollziehen. Ein trockener Mund, Herzrasen und feuchte Hände gehören auch für viele Erwachsene dazu, die auf den Zahnarztstuhl müssen. Zu gern zögert der eine oder andere deshalb einen Termin hinaus, um noch etwas Ruhe vor Bohrer, Spritze & Co. zu haben.
Aber: Je früher Ihre Kinder erste Erfahrungen beim Zahnarzt machen, desto besser. Wenn der Nachwuchs den Zahnarzt frühzeitig kennenlernt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der gefürchtete Bohrer zum Einsatz kommen muss – und dass Ängste überhaupt erst aufkommen. Spätestens, wenn alle Milchzähne da sind, also im Alter von etwa zwei Jahren, sollte alle sechs Monate ein Termin beim Zahnarzt anstehen. Aber auch schon vorher können Sie Ihrem Kind vermitteln, dass ein Besuch beim Zahnarzt keine Angst machen muss, sondern etwas völlig Normales ist. Nehmen Sie Ihren Sprössling doch einfach mit, wenn Sie selbst oder ein älteres Geschwisterkind einen Termin wahrnehmen müssen und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. So verliert Kinder die Scheu vor dem Mann im weißen Kittel.
Wenn Sie erst dann den Zahnarzt aufsuchen, wenn das Kind schon Schmerzen hat, wird es den Gang dorthin automatisch mit dem Eindruck "Schmerz" verknüpfen – und so möglicherweise Angst entwickeln. Lassen Sie es nicht so weit kommen: Kinder, die positiv an den Zahnarzt herangeführt werden, werden beim nächsten Besuch vermutlich schon ihre Scheu verloren haben.
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