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Parodontose, Parodontitis

Parodontose: Diagnose

Stand: 29. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Um bei Parodontitis (umgangssprachlich: Parodontose) die Diagnose zu stellen, befragt der Zahnarzt den Betroffenen zuerst eingehend (Anamnese) und unterzieht danach sein Zahnfleisch verschiedenen Tests, um dessen Zustand festzustellen. Der Zahnarzt untersucht dabei, ob Zahn-Plaque vorliegt und wie die Blutungsneigung ist.

Zahnfleischtaschen werden mit einem speziellen zahnärztlichen Instrument sondiert, um ihre Tiefe, Lokalisierung und den Entzündungsgrad zu bestimmen. Bei diesem Verfahren zur Bewertung des Zahnfleischzustands wird der sogenannte Parodontale Screening Index (PSI) erhoben, der Aufschluss über den Schweregrad (0 = gesundes Zahnfleisch, 4 = schwere Parodontitis) der Erkrankung gibt. Zusätzlich kann mit einem Speicheltest die Art der Bakterien bestimmt werden, die sich in den Taschen eingenistet haben und den Mundraum besiedeln.

Mithilfe von Röntgenaufnahmen ist es möglich, das Ausmaß und die Art des Knochenabbaus sowie Störfelder unterhalb der Schleimhaut, zum Beispiel in Form von Ablagerungen (Konkrementen) festzustellen. Auch überstehende Kronenränder sowie die Erhaltenswürdigkeit des Zahns kann der Arzt so beurteilen.

Weiterlesen: Parodontose: Therapie

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