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Stand: 30. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Kieferzysten-Therapie liegt meist in den Händen eines Kieferchirurgen. Er entfernt die Zyste operativ. Nach einer lokalen Betäubung (seltener auch in Vollnarkose) schneidet der Arzt das Zahnfleisch ein und klappt es zur Seite. Dann eröffnet er den Knochen und räumt die gesamte Kieferzyste aus. Dieser Eingriff heißt Zystektomie. Bei dieser Operation entfernt der Kieferchirurg auch Zähne, die nicht mehr zu erhalten sind. Wenn die Zyste bereits sehr groß gewachsen ist, können größere Knochendefekte zurückbleiben. Diese füllt der Chirurg bei der Operation mit Knochenersatzmaterial auf.
In manchen Fällen kann es auch günstiger sein, die Kieferzyste nur einzuschneiden und ausheilen zu lassen. Der Fachbegriff für diesen Eingriff lautet dann Zystostomie. Diese Kieferzysten-Therapie ist vor allem bei Menschen sinnvoll, die unter einer schweren Allgemeinerkrankung leiden, oder wenn die Zyste besonders groß ist.
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