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Stand: 29. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Da viele Formen der Zahnfehlstellung und Kieferfehlstellung erblich bedingt sind, ist ein Vorbeugen schwer möglich. Konsequentes Tragen der Spange und gute Mitarbeit kann den Erfolg der kieferorthopädischen Behandlung jedoch positiv beeinflussen.
Falls Zahnarzt oder Kieferorthopäde auf schädigende Gewohnheiten hinweisen, zum Beispiel das Daumenlutschen, empfiehlt es sich für die Betroffenen, sich diese Gewohnheiten bewusst zu machen – und dann gezielt zu vermeiden. Durch Daumenlutschen oder Fingerlutschen werden die oberen Zähne nach vorne, die unteren nach hinten verdrängt. So entsteht ein offener Biss, der später das Abbeißen und die Lautbildung erschwert. Auch durch Nuckelflaschen kann bei dauerhafter, stundenlanger Verwendung eine Kieferfehlstellung entstehen. Speziell geformte Beruhigungssauger bilden die Form der Brustwarze nach und ermöglichen eine ungestörte Zahnentwicklung. Sie sind später auch leichter abzugewöhnen, als der Daumen. Der Zahnarzt oder Kieferorthopäde beraten gerne, welcher Nuckel in welchem Alter geeignet ist.
Schon im Kindesalter helfen gute Mundhygiene und Zahnpflege, einer Zahnfehlstellung vorzubeugen. Die Zerstörung oder der vorzeitige Verlust von Milchzähnen ist ein häufiger Grund für Zahnfehlstellungen. Ist einer oder sind mehrere der Milchzähne nicht mehr vorhanden, gerät das gesamte Gebiss aus dem Gleichgewicht. Nachbarzähne wandern in die Lücke, kippen nach vorne oder hinten und nehmen den bleibenden Zähnen den Platz.
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