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Stand: 29. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Alle Strukturen im Mundraum stehen in ihren Formen und Funktionen in einer natürlichen Kombination zueinander, sodass das Gebiss optimal und beschwerdefrei funktioniert. Oft bilden sich jedoch durch erbliche oder entwicklungsbedingte Einflüsse eine Kieferfehlstellung (Dysgnathie) beziehungsweise eine Zahnfehlstellung aus. Nur jeder Zwanzigste verfügt hierzulande über ein von Natur aus "perfektes Gebiss".
Die Frage, ob eine Behandlung notwendig ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Immer kommt es auf die einzelne Person, ihre ästhetischen Ansprüche und den Grad der Fehlstellung an.
Im Wesentlichen werden drei Behandlungsbereiche unterschieden:
Funktionskieferorthopädie und zahnärztliche Orthopädie korrigieren Fehlstellungen, indem sie auf die Wuchsrichtung von Zahn und Kiefer einwirken. Sie werden daher nur in der Wachstumsphase des Gebisses in der Kindheit und Jugend angewandt. Die Orthodontie kann ein Kieferorthopäde während des ganzen Lebens durchführen.
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