Hypnose beim Zahnarzt

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Februar 2014)

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Hypnose kommt beim Zahnarzt zum Einsatz, um Schmerzen sowie Ängste und Stress während der Zahnbehandlung auszuschalten. Diese alternative Methode hat in Zahnarztpraxen besonders in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

Immer mehr Patienten interessieren sich für eine Hypnose beim Zahnarzt. Mittlerweile gibt es viele zahnärztliche Praxen, die Hypnose für ihre Patienten anbieten. Vor allem die Angst vor der Spritze veranlasst viele Menschen, die Hypnose beim Zahnarzt auszuprobieren. Aber auch die Tatsache, dass im hypnotischen Zustand häufig keine Schmerzmittel erforderlich sind, bietet gerade Menschen mit Unverträglichkeiten gegen Medikamente, Schwangeren und Kindern eine gute Möglichkeit zur schmerzfreien Behandlung.

Seit ihren Anfängen etwa 6.000 v. Chr. hat sich die Hypnose zu einem effektiven Zusatzverfahren in der Psycho- und Schmerztherapie entwickelt. Neben dem populären Gebrauch (z.B. in Bühnenshows als "Showhypnose") nutzen heutzutage auch Mediziner die Hypnose, etwa in der Zahnmedizin.

Während der Hypnose befindet sich der Patient in einem tranceartigen Zustand. In diesem Zeitraum kann der Hypnotiseur auf viele Krankheitsbilder einwirken. Hierzu nutzt er vor allem die sogenannte verbale Suggestion – ein Verfahren, bei dem er das Bewusstsein des Patienten durch gezielte Worte positiv beeinflussen kann. Die Hypnose beim Zahnarztsoll hauptsächlich Stress, Angst vor dem zahnärztlichen Eingriff und Schmerzen während der Behandlung lindern beziehungsweise ausschalten.

Für eine erfolgreiche Hypnose beim Zahnarzt ist vor allem ein Vertrauensverhältnis zwischen Hypnotiseur und Patient sowie eine abgestimmte, intensive Diagnostik wichtig. Viele Patienten und behandelnde Zahnärzte berichten von guten Erfolgen der Hypnose bei zahnmedizinischen Problemen. Daher bietet die Hypnose beim Zahnarzt eine interessante Alternative zur medikamentösen Schmerztherapie.


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