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Zahnärztliche Chirurgie

Operation

Stand: 19. Mai 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Da die Gefäße, die den Zahn versorgen, durch das vollständige Entfernen aus dem Zahnfach zerstört wurden, muss der Arzt für eine Replantation meist eine Wurzelkanalbehandlung für den Zahn durchführen. Das kann passieren, bevor der Zahn wiedereingepflanzt wird oder auch danach.

Vor dem Wiedereinsetzen spült der Arzt den Zahn mit physiologischer Kochsalzlösung ab und setzt ihn anschließend mit Fingerdruck in das Zahnfach zurück. Sind Weichteilverletzungen vorhanden, können diese nun vernäht werden. Die Position des Zahns kontrolliert der Arzt durch eine Röntgenuntersuchung. Begleitend verschreibt er in der Regel Antibiotika, um eine Infektion des Wundbereichs zu verhindern.

Um den Zahn in seiner Position zu fixieren, schient man ihn für eine gewisse Zeit zusammen mit benachbart liegenden Zähnen. Nach der erfolgreichen Einheilung kann der replantierte Zahn noch mehrere Jahre im Mund verbleiben.

Eine Replantation ist nicht sinnvoll, wenn:

  • Der Zahn beschädigt ist.
  • Es sich um einen Milchzahn handelt.
  • Das Zahnfach zerstört wurde.
  • Die Zähne zu eng stehen.
  • Das Wurzelhautgewebe (Desmodontalgewebe) zerstört ist.

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