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Stand: 28. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Wurzelbehandlung, von Ärzten auch als Wurzelkanalbehandlung bezeichnet, ist eine Therapie, welche oft im Rahmen einer Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) durchgeführt werden muss. Dabei entfernt der Zahnarzt das entzündete Gewebe aus dem Inneren des Zahns, reinigt den Innenraum und versiegelt ihn. Diese Entzündung des Zahnmarks (Zahnpulpa) entsteht dann, wenn durch fortgeschrittene Karies Bakterien ins Zahninnere gelangen. Ist das der Fall, muss in vielen Fällen eine Wurzelbehandlung erfolgen. Ist auch die Umgebung der Wurzelspitze geschädigt muss durch eine sogenannte Wurzelspitzenresektion die gesamte Wurzelspitze entfernt werden, damit sich die Entzündung nicht ausbreitet.
Eine Wurzelbehandlung betäubt der Zahnarzt die umliegenden Nerven und das Gewebe mit einem Lokalanästhetikum, welches er ins Zahnfleisch spritzt. So kann er die Behandlung schmerzfrei vornehmen. Gleichzeitig behandelt er zusammen mit der Wurzelbehandlung die Ursachen der Entzündung des Zahnmarks und der eventuell auftretenden Zahnschmerzen, wie zum Bespiel Karies.
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