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Zahnschmelz

Stand: 2. Oktober 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Der Zahnschmelz ist eine fast reine Mineralschicht, welche die Zahnkrone als äußerste Schicht überzieht. Der Zahnschmelz ist sehr hart und dient dem Schutz des Zahns gegen äußere schädigende Einflüsse sowie insbesondere dem Schutz vor Abrieb. Der Zahnschmelz besteht zu 95 Gewichtsprozent aus Mineralien (hauptsächlich Phosphat und Kalzium), zu einem Prozent aus organischen Bestandteilen (Proteinen) und zu vier Prozent aus Wasser. Am Zahnschmelz setzt auch die Fluoridwirkung bei der Vorbeugung von Karies (Kariesprophylaxe) ein. Fluorid bildet größere Kristalle mit entsprechend reduziertem Porenvolumen, verbessert die regelmäßige Nachbildung der Mineralschicht (Remineralisation ) und beeinflusst auch den Plaquestoffwechsel positiv.

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