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Sauna

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (05. März 2012)

Allgemeines

Viele Deutsche nutzen sie liebend gerne: die Sauna! Und das nicht ohne Grund, denn Sauna steigert nicht nur das Wohlbefinden und entspannt, sondern ist bei regelmäßigem Genuss auch gut für die Gesundheit! Der starke Temperaturreiz, der durch den Wechsel zwischen warmer Sauna und Abkühlung entsteht, stärkt auf Dauer das Immunsystem und kann uns deshalb vor Infektionen schützen. Gleichzeitig trainieren Sauna-Besuche das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel.

Das gilt insbesondere für die finnische Trockensauna, bei der trocken-heiße Luft (80 bis 100 Grad Celsius bei ca. 10 Prozent Luftfeuchtigkeit) vorherrscht. Wer von Sauna spricht, meint in der Regel die finnische Trockensauna. Es gibt jedoch viele Varianten. Der Begriff Sauna geht auch auf das Finnische zurück und bedeutet übersetzt so viel wie "Schwitzstube".

Ein Saunagang in der finnischen Trockensauna dauert meist 10 bis 20 Minuten, gefolgt von einer kurzen Abkühlung, zum Beispiel im Tauchbad oder mit Kaltwassergüssen, bei denen man bei den Füßen anfängt. Nach dem Abkühlen sollte eine etwa 30-minütige Ruhepause folgen, am besten zugedeckt.

Insgesamt absolviert man bei einem Sauna-Besuch meist zwei bis drei Saunagänge – für einen positiven Effekt auf die Gesundheit durchaus genug: Denn mehr als drei Saunagänge steigern den gesundheitlichen Nutzen nicht.

Wer mithilfe der Sauna nicht nur sein Wohlbefinden steigern möchte, sondern auch gesundheitlich profitieren möchte, sollte pro Woche ein- bis zweimal in die Sauna gehen.

Der Saunaraum selbst ist mit Holz ausgekleidet und mit unterschiedlich hohen Liege-Ebenen ausgestattet, die wie eine Treppe angeordnet sind. Je höher man liegt, desto heißer wird die Luft:

  • untere Ebene: 60 bis 70 Grad Celsius
  • mittlere Ebene: 70 bis 80 Grad Celsius
  • obere Ebene: 80 bis 95 Grad Celsius

Um den Kreislauf zu schonen, sollte man sich zu Beginn des Sauna-Besuchs eher auf der unteren Ebene aufhalten und sich erst nach und nach auf höhere Ebenen wagen, sofern man sich temperaturmäßig dort wohlfühlt. Sitzen ist dabei für den Kreislauf anstrengender als Liegen.

In regelmäßigen Abständen sind in der Sauna Dampfaufgüsse üblich. Wann diese erfolgen, ist meist außerhalb des Saunaraums angeschlagen. Durch den Aufguss erhöht sich kurz die Luftfeuchtigkeit und dadurch auch die gefühlte Hitze. Häufig enthalten die Aufgüsse Kräuterzusätze und machen den Saunabesuch so auch zu einem aromatischen Erlebnis. Es ist sinnvoll, den Sauna-Besuch so einzurichten, dass ein Aufguss erst gegen Ende des Saunagangs erfolgt – so belastet man den Kreislauf nicht unnötig.

Für Sportler bietet sich Sauna als Abschluss der körperlichen Aktivität an, da sich in der Wärme die Muskeln gut entspannen können. Nach Abschluss des Sauna-Besuchs sollten Sie auf Sport dagegen eher verzichten.

Sauna-Arten mit hoher Luftfeuchtigkeit (wie z.B. das Dampfbad) empfehlen sich besonders bei chronischen Atemwegserkrankungen, die mit Schleimbildung einhergehen (z.B. chronische Bronchitis). Denn durch den hohen Wasserdampfanteil lösen sich Verschleimungen besser. Gleichzeitig befeuchtet der Wasserdampf die Schleimhäute und erleichtert das Atmen.

Wer gesundheitlich gerade nicht ganz auf der Höhe ist, sollte lieber eine Sauna-Pause einlegen: Bei einer akuten Erkältung oder anderen akuten Infektionen würde ein Sauna-Besuch den Kreislauf unnötig belasten und die Erkrankung möglicherweise verschlimmern. Auf Sauna verzichten sollten auch Personen mit bekannter Herzerkrankung oder Venenschwäche.

Generell gilt: Hören Sie in der Sauna immer auf Ihren Körper – verlassen Sie die Sauna, wenn Sie sich unwohl fühlen!

Verraten Sie uns Ihr momentanes Alter und Gewicht sowie Ihre Körpergröße.

in Jahren z.B. 20

In Kilogramm z.B. 60

In Zentimetern z.B. 180





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