Die Haut – der Spiegel des Alters

Veröffentlicht von: Till von Bracht (09. April 2009)

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Die Haut ist mit durchschnittlich zwei Quadratmetern Fläche unser größtes Körperorgan. Sie schützt uns vor Hitze, Kälte und dem Eindringen von Krankheitserregern.

Insbesondere bei hohen Außentemperaturen und beim Sport sondert unsere Haut über winzige Öffnungen, die Poren, ständig Wasser ab. Das Wasser dient uns als Kühlmittel und hält unsere Körpertemperatur konstant. Unsere Haut ist aber auch ein Sinnesorgan. Die zahlreichen Nerven lassen uns Berührungen, Oberflächen-Beschaffenheiten, Schmerz, Hitze oder Kälte unterscheiden.

Eine makellose Haut und ein frischer Teint sind zudem Sinnbild für Schönheit und Jugend. Leider altert unsere Haut genau wie jedes andere Organ im Lauf der Jahre. Die Gesichtshaut ist am dünnsten und am anfälligsten für Alterserscheinungen. Mit den Jahren verliert sie zunehmend ihr stützendes Polster und Feuchtigkeit. Die Haut erschlafft, wird trockener und faltiger.

Wie schnell unsere Haut altert, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen bestimmen unsere Erbanlagen den Alterungsprozess. Zum anderen sind äußere Einflüsse ausschlaggebend. Vor allem sogenannte freie Radikale machen der Haut zu schaffen. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die ständig in unserem Körper entstehen. Das ist ganz natürlich und sogar wichtig, weil freie Radikale unser Immunsystem aktivieren. Treten sie jedoch in großen Mengen auf, greifen sie unsere Körperzellen an. Auch die Hautzellen bleiben nicht verschont. Die Haut altert schneller, wird rau, trocken, faltig und fleckig.

Eine gesunde, bewusste Lebensführung und die richtige Hautpflege können einer Radikalbildung entgegenwirken und den Hautalterungsprozess positiv beeinflussen.


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