Facelift (Facelifting)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. April 2014)

© Jupiterimages/Photos.com

Ein Facelift (bzw. Facelifting oder Gesichtsstraffung) macht die Zeichen der Zeit teilweise rückgängig: Wer sein Gesicht straffen lässt, kann damit rechnen, dass es anschließend etwa zehn Jahre jünger aussieht.

An der Gesichtsalterung sind verschiedene Faktoren beteiligt: Die Haut verliert vor allem an Elastizität, die Gesichtsmuskulatur erschlafft, die Gesichtsknochen büßen an Volumen und Stabilität ein und das Unterhautfettgewebe verteilt sich zunehmend ungleichmäßig im Gesicht. Es entsteht der Eindruck, im älter werdenden Gesicht sei zu viel Haut vorhanden, die der Schwerkraft folgend nach unten sackt. Ein Facelift korrigiert diesen Eindruck. Der natürliche Alterungsprozess des Gesichts geht nach dem Facelifting jedoch unvermindert weiter.

Die durch das Facelifting erreichte Gesichtsverjüngung bleibt aber während des fortschreitenden Alterungsprozesses bestehen. Außerdem besteht grundsätzlich die Möglichkeit, sich mehrfach einem Facelifting zu unterziehen: Etwa alle zehn Jahre kann man sein Gesicht liften lassen.

Wie ein Facelift im Einzelnen abläuft, ist individuell sehr unterschiedlich. Entscheidend ist unter anderem, welchen Bereich im Gesicht das Facelifting verjüngen soll – es sind folgende Varianten möglich (einzeln oder miteinander kombiniert):

  • Stirnlifting: Straffung der Stirn, Anhebung der Augenbrauen und Glättung der "Zornesfalten"
  • Schläfenlifting: Straffung der Augenpartie durch ein Lifting an den Schläfen
  • Halslifting: Straffung des Halses
  • Wangenlifting: Anhebung der Wangen
  • Erweiterte Halsstraffung: Lifting des Halses bei gleichzeitiger Entfernung von Kinnfett (Doppelkinn)

Auch die Tiefe der beim Facelift einbezogenen Gewebsschichten variiert: Die ersten kleinen Alterungszeichen im Bereich der Wangen und Schläfen können Chirurgen durch reine Straffung der obersten Hautschicht verschwinden lassen. Ansonsten besteht das Facelifting in einem mehrschichtigen Anheben von Fett- und Bindegewebe sowie der Haut- und Gesichtsmuskulatur nach oben. Damit Gesichtsausdruck, Mimik und Lachen nach dem Gesichtslifting unverändert sind und das das Gesicht nicht maskenhaft aussieht, ist es wichtig, nicht rigoros alle Fältchen zu glätten.

Video Facelift: Verjüngungskur fürs Gesicht

Wie jede andere Operation ist auch ein Facelift mit gewissen Risiken verbunden, die sowohl während des Eingriffs als auch danach auftreten können. Darüber hinaus ist es nicht möglich, ein Facelifting rückgängig zu machen – das Ergebnis der Gesichtsstraffung bleibt also dauerhaft bestehen. Es ist daher ratsam, genau abzuwägen, ob (und wenn ja, in welchem Alter) man sein Gesicht straffen lassen möchte.


Glänzt Ihre Gesichtshaut?