Brustvergrößerung (Mammaaugmentation)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Mai 2014)

© Jupiterimages/iStockphoto

Das Thema Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) hat in den letzten Jahrzehnten enorm an Bedeutung gewonnen: Mittlerweile lassen sich nicht mehr nur Prominente und Stars die Brust vergrößern. Auch in der breiten Bevölkerung gilt ein Silikonbusen als nichts Ungewöhnliches mehr. Der Grund: Immer mehr Frauen gehen sehr kritisch mit ihrem Körper um und wünschen sich straffe, wohlgeformte Brüste.

In einer Brustvergrößerung sehen sie eine Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Sie orientieren sich nicht selten an bestimmten Idealen aus dem Showgeschäft oder der Werbung und möchten ihren Busen diesen Idealen angleichen. Unabhängig von den individuell unterschiedlichen Motiven ist klar: Entscheidet sich eine Frau für eine Brustvergrößerung, dann findet sie heutzutage in der Schönheitschirurgie gute Bedingungen für eine Brust-OP vor.

Die Kosten für eine rein ästhetische, das heißt medizinisch nicht notwendige Brustvergrößerung müssen dabei in der Regel aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Im Gegenzug wird die Patientin mit modernen Techniken der plastischen und ästhetischen Chirurgie sowie stets weiterentwickelten Materialien (etwa neue Generationen von Silikon-Brustimplantaten) behandelt. Sie ermöglichen es, den Busen mit guten Ergebnissen zu verändern. Trotzdem sollte für jede Frau klar sein: Wie jede andere Operation auch birgt eine Brustvergrößerung gewisse Risiken und führt im ungünstigen Fall zu Komplikationen. Da eine Brust-OP häufig ein rein kosmetischer und damit ein medizinisch nicht notwendiger Eingriff ist, gilt es, das Für und Wider bei der Entscheidung genau abzuwägen.

Dies ist eng mit der Frage verknüpft, ob die Unzufriedenheit mit der eigenen Brust tatsächlich groß genug ist, um einen Eingriff zu rechtfertigen. Denn die Meinungen zur Größe des Busens und dem Thema Brustvergrößerung gehen weit auseinander. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Manche Frauen und Männer sehen in einer großen Brust das Symbol für einen attraktiven und sinnlichen Frauenkörper, andere messen dieser Frage wenig Bedeutung zu oder bevorzugen eher "normal-große" oder "kleine" Brüste.

Dazu kommt, dass es keine einheitliche Definition für eine große Brust gibt. Vielmehr beeinflussen eine Reihe von Faktoren Aussehen und Größe der Brust: Körpergröße, Statur, Gewicht, Haltung und Muskulatur der jeweiligen Frau bestimmen mit, wie ihre Brüste im Verhältnis zum Körper wirken. Ebenfalls wichtig: Die Art, wie sie ihren Busen präsentiert. Eine Frau, die sich selbst und ihre Brüste mag, strahlt das auch aus. Zusätzlich gibt es einige Tricks, um die eigene Brust ins rechte Licht zu rücken – zum Beispiel Push-up-BHs.

Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Eingriff: Wählen Sie einen qualifizierten Arzt, der sein Handwerk beherrscht. Hier ist besondere Sorgfalt geboten, da das Ergebnis einer Brustvergrößerung maßgeblich von Können, Erfahrung und ästhetischem Empfinden des gewählten Chirurgen abhängt. Ein erster Anhaltspunkt für die Qualität eines Arztes ist eine in Deutschland erworbene Bezeichnung als "Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie". Zudem sollte der infrage kommende Arzt einer einschlägigen Fachgesellschaft wie etwa der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) oder der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) angehören.


Glänzt Ihre Gesichtshaut?