Bodylift

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (28. Januar 2010)

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Wer extremes Übergewicht hatte und durch Gewichtsabnahme endlich sein Zielgewicht erreicht, hat manchmal ein Problem: Denn durch das starke Übergewicht können die Bindegewebsstrukturen der Haut so überdehnt worden sein, dass sie möglicherweise beim Abnehmen nicht mitschrumpft. Stattdessen bleibt die überflüssige Haut oft in Form von großen Lappen zurück. In solchen Fällen bietet ein Bodylift eine gute Möglichkeit, wieder eine annehmbare Körperkontur zu erhalten.

Für Betroffene ist solch ein Zustand oft in mehrfacher Weise belastend. Denn obwohl die löbliche Entscheidung zur Gewichtsverringerung zum Erfolg geführt hat, ist der Körper durch die verbleibenden Hautlappen, die zum Teil tannenbaumartig am Körper herabhängen, beinah entstellt. Das ist für viele Betroffene psychisch sehr belastend. Gleichzeitig können die Hautlappen zu gesundheitlichen Problemen führen: Unter den Lappen bilden sich mitunter Pilzinfektionen und die Haut scheuert sich darunter manchmal schmerzhaft wund. Auch die Beweglichkeit kann durch die Hautlappen eingeschränkt sein. In solchen Fällen ist ein Bodylift deutlich mehr als ein kosmetischer Eingriff – er verhilft vielmehr dazu, den Leidensdruck aufzulösen und wieder ein normales Leben führen zu können. Denn er kann in einem einzigen Eingriff gleich drei Körperregionen wieder straffen: Bauch, Gesäß und Oberschenkel.

Der Bodylift ist ein großer operativer Eingriff, bei dem eine gürtelförmige Narbe um die Körpermitte zurückbleibt. Betroffene erhalten durch die Methode wieder eine Taille und normale Körperkonturen.

Für den Eingriff und die Erholungszeit danach sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Da eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Operation nicht ausgestellt werden kann, müssen Sie rechtzeitig Urlaub einplanen. Ist der Eingriff nicht nur kosmetischer Natur, besteht unter Umständen die Chance, dass sich die Krankenkasse an den Kosten der Operation ganz oder teilweise beteiligt.


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