Bauchdecken­straffung (Abdominoplastik): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. April 2014)

Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) ist ein großer operativer Eingriff, in dessen Verlauf die typischen Operationskomplikationen – wie starke Blutverluste und Wundinfektionen – auftreten können. Wenn die Wundheilung gestört ist, können die bei jeder Bauchstraffung entstehenden Narben besonders deutlich ausgeprägt sein.

Möglicherweise ist die Haut im Narbenbereich nach der Bauchdeckenstraffung gefühllos. Im Verlauf der folgenden zwölf Monate gibt sich dies jedoch meist wieder. Nur in seltenen Fällen kommt es bei der Abdominoplastik zu einer Nervenschädigung: In dem Fall können Taubheitsgefühle in der Bauchdecke bestehen bleiben, die zuweilen sogar bis in die Beine ausstrahlen.

Ist die Haut nach der Bauchdeckenstraffung zu straff gespannt, kann der Zug auf der Haut monatelang Schmerzen verursachen und zu Durchblutungsstörungen führen. Im Extremfall stirbt dadurch das Gewebe ab. Dieses Risiko besteht auch im Bereich der Wundränder oder bei einem versetzten Nabel. Außerdem kann die Naht nach einer Bauchdeckenstraffung ganz oder in Teilen reißen. Dies kann schon passieren, wenn Sie im Verlauf der Heilung stark husten müssen. Aber auch wenn seit der Abdominoplastik Jahre vergangen sind, kann sich die Naht noch öffnen, sodass Sie sich erneut operieren lassen müssen.

Auch operativ gestraffte Haut erschlafft mit der Zeit erneut. Bis dahin vergehen jedoch in der Regel Jahre, in denen Sie sich über das Ergebnis Ihrer Bauchdeckenstraffung freuen können. Außerdem können Sie den weiteren Verlauf selbst beeinflussen: Sie haben länger etwas von Ihrem gestrafften Bauch, wenn Sie gezielt trainieren und sich gesund ernähren – denn: Starke Gewichtsschwankungen können den Erfolg der Bauchstraffung schnell zunichte machen. Zwar ist dann grundsätzlich eine erneute Abdominoplastik möglich – die meisten Fachärzte raten allerdings davon ab, sich den Bauch mehrfach straffen zu lassen (da das Operationsrisiko bei wiederholtem Eingriff erhöht ist).


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