Schönheitschirurgen-Suche

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Januar 2010)

© Jupiterimages/Digital Vision

Ein bisschen Fett absaugen hier, ein paar Fältchen glätten da – die Zahl der Schönheitsoperationen, ob aus medizinischen oder ästhetischen Gründen, nimmt immer weiter zu.

Doch bei der Schönheitschirurgen-Suche ist Vorsicht geboten: Unter den zahlreichen Schönheitschirurgen tummeln sich einige schwarze Schafe. Deshalb ist es besonders wichtig, gute von schlechten Schönheitschirurgen unterscheiden zu können.

Nur der Titel Plastischer Chirurg zeigt an, dass sein Inhaber nach dem Studium der Humanmedizin eine sechsjährige Facharztausbildung mit einer Prüfung vor der Landesärztekammer abgeschlossen hat, bei der kosmetische Eingriffe gelehrt werden. Vertrauenswürdig sind auch Dermatologen, Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte oder Augenärzte, die in einer zwei- beziehungsweise dreijährigen Weiterbildung entsprechende Kenntnisse erworben haben. Diese Ärzte führen den Zusatz Plastische Operationen oder Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Titel.

Bezeichnungen wie "Kosmetischer Chirurg", "Schönheitschirurg" oder "Ästhetischer Chirurg" dagegen kann jeder Arzt führen – sie sagen allerdings nichts über ihre Aus- beziehungsweise Weiterbildung im Bereich Plastische und Ästhetische Chirurgie aus.


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