Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Kondom (Präservativ)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Mai 2014)

Allgemeines

Kondome schützen – und zwar doppelt: Ein Kondom (Präservativ – umgangssprachlich auch Präser, Pariser, Gummi oder Verhüterli genannt) kann sowohl eine ungewollte Schwangerschaft als auch die Übertragung von Geschlechtskrankheiten verhindern. Zudem sind Kondome umweltfreundlich, da sie sich mit der Zeit in Humus umwandeln.

Kondome sind die einzigen Verhütungsmittel, die diese mehrfache Sicherheit bieten! Darum ist das Präservativ ein Muss bei häufig wechselnden Sexualpartnern, unklarem Gesundheitszustand oder wenn einer der Partner eine sexuell übertragbare Krankheit hat. Ein Kondom kann unter anderem vor folgenden sexuell übertragbaren Erkrankungen schützen:

Kondome können Ansteckungen und Schwangerschaften aber nur dann sicher verhüten, wenn Sie sie richtig anwenden. Wichtig ist: Das Kondom darf nicht in Kontakt zu spitzen Gegenständen oder scharfen Fingernägeln kommen, damit es nicht reißt. Der Schutz vor einer Schwangerschaft oder Geschlechtskrankheiten ist nicht mehr gewährleistet, wenn:

  • das Kondom reißt oder platzt,
  • das Kondom während des Geschlechtsverkehrs abrutscht oder
  • Sie ein Kondom mehrfach verwenden.

Wenn man den Dreh erst einmal raus hat, ist ein Kondom aber einfach zu handhaben. Viele Paare binden das Überstreifen der Kondome spielerisch in den Geschlechtsverkehr mit ein, sodass keine peinliche oder lusttötende Pause entsteht.

Und so geht's: Halten Sie das Kondom mit einer Hand am Reservoir (das ist die kleine Ausbuchtung an der Spitze): Wichtig ist, dass dieser Teil nicht zu straff auf dem Penis sitzt, sondern genug Platz für die Samenflüssigkeit bleibt. Wenn der Penis steif (erigiert) ist, setzen Sie das Präservativ locker auf der Eichel auf und rollen Sie es mit der anderen Hand langsam nach unten über den Penisschaft ab.

Richtig angewendet kann ein Kondom eine Schwangerschaft relativ sicher verhindern. Wie sicher und zuverlässig eine Verhütungsmethode ist, gibt der sogenannte Pearl-Index an: Je kleiner die Zahl, desto größer die Sicherheit. Kondome haben einen Pearl-Index von 0,2 bis 4.

Neben ihrer einfachen Handhabung und ihrer doppelten Schutzfunktion haben Kondome einen weiteren Vorteil: Sie verursachen keine Nebenwirkungen (außer bei einer Latexallergie – dann bietet sich das latexfreie Kondom an). All diese positiven Eigenschaften haben dazu geführt, dass das Präservativ mittlerweile das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel ist.

Allerdings ist Kondom nicht gleich Kondom: Kondome sind in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben, mit Geschmack, leuchtend im Dunkeln und mit unterschiedlicher Oberfläche (z.B. Noppen) erhältlich. Es ist sinnvoll, Kondome in der Apotheke, Drogerie oder im Supermarkt zu kaufen – denn: Hier kann man – anders als bei Kondom-Automaten – vorher überprüfen, ob das Kondom noch haltbar ist.

Achtung: Nicht nur beim Kauf, sondern auch zuhause – bevor Sie ein Kondom verwenden – sollten Sie immer noch einmal das Haltbarkeitsdatum überprüfen! Damit vermeiden Sie unliebsame Überraschungen.

Übrigens: Kondome schützen nicht nur beim normalen Geschlechtsverkehr – auch bei Oral-- und Analverkehr bieten sie Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten!

Glänzt Ihre Gesichtshaut?



Anzeige