Anzeige

Anzeige

Frauenkondom

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. August 2012)

© Jupiterimages/PhotoDisc

Wie das Kondom für Männer bietet auch das sogenannte Frauenkondom zum einen Schutz vor ungewollten Schwangerschaften, zum anderen schützt es zusätzlich vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS, Hepatitis, Syphilis oder Gonorrhö (Tripper).

Vor allem um Infektionskrankheiten zu vermeiden, bietet das Frauenkondom einen gewissen Grad an Selbstbestimmung für die Frau. Sie ist nicht darauf angewiesen, dass der Mann ein Kondom benutzt, sondern kann selbst über die Anwendung und den Schutz durch ein Frauenkondom entscheiden.

Das Frauenkondom ist ein weicher Schlauch aus transparentem Polyurethan oder Latex, der vor dem Geschlechtsverkehr in die Vagina eingeführt wird und diese wie eine zweite Haut auskleidet. Dort bildet er eine Barriere zwischen der Vagina, dem Gebärmutterhals, den Schamlippen und dem Penis.

Da eine Frau das Frauenkondom schon einige Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einführen und bis zu acht Stunden nach dem Einführen tragen kann, bietet es eine große Flexibilität und Spontaneität. Darüber hinaus spürt sie es beim Tragen überhaupt nicht. Das Frauenkondom darf wie das Kondom für Männer nur einmalig verwendet werden – das heißt bei jedem erneuten Geschlechtsverkehr muss die Frau ein neues Frauenkondom einführen. Anders als beim Männerkondom können Sie das Frauenkondom schon einführen, bevor der Penis steif ist. Auch nach dem Geschlechtsverkehr müssen Sie das Frauenkondom nicht direkt nach dem Samenerguss aus der Scheide entfernen.

Das Frauenkondom schützt genauso sicher vor einer Schwangerschaft und vor Geschlechtskrankheiten wie das Kondom für Männer – allerdings ist es weit weniger verbreitet als das Verhütungsmittel für den Mann.

Glänzt Ihre Gesichtshaut?



Apotheken-Notdienst

Anzeige