Die Pille

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. September 2014)

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Die Pille ist ein häufig verwendetes Verhütungsmittel, das mithilfe von Hormonen Schwangerschaften verhindert. Unter Jugendlichen ist die Pille sehr beliebt: Fast 90 von 100 der 14- bis 17-jährigen Mädchen, die bereits sexuelle Erfahrungen gemacht haben, greifen auf die Pille als Verhütungsmittel zurück.

Wie sieht es in den anderen Altersgruppen aus? Sieben von zehn Frauen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren verhüten mit der Pille und mehr als die Hälfte der 20- bis 44-Jährigen.

Die meisten Pillen verhindern mit Hormonen, dass bei der Frau der Eisprung eintritt. Oft enthält die Pille eine Mischung aus Gestagenen und Östrogenen. Bleibt der Eisprung aus, kann die Eizelle nicht befruchtet werden – schwanger werden ist daher nicht möglich.

Korrekt angewendet gilt die Pille als sehr sicher: Der Pearl-Index liegt bei 0,1 bis 0,9. Der Pearl-Index ist das Maß für die Sicherheit von Verhütungsmitteln. Je niedriger er ist, desto sicherer ist die jeweilige Methode.

Seit ihrer Zulassung im Jahr 1961 gibt es zahlreiche verschiedene hormonhaltige Pillenpräparate auf dem deutschen Markt, die sich unterschiedlich zusammensetzen und auch unterschiedlich anzuwenden sind.

Mittlerweile können Frauen auch auf hormonelle Verhütungsmittel in anderen Anwendungsformen zurückgreifen:

Die Pille schützt jedoch nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Zu diesem Zweck solltest du zusätzlich Kondome verwenden.


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