Liebeskummer: Liebeskummer-Phasen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juni 2013)

Liebeskummer läuft meist in mehreren Phasen ab, die im Grunde denen einer Trauerreaktion ähneln:

  • Anfangs will man den Verlust des Partners oft nicht wahrhaben oder leugnet ihn sogar.
  • Zeigt der Partner keinen Willen, einen weiteren Beziehungsversuch zu starten, kommt es häufig zu einem starken Gefühlschaos. Gefühle des Verlusts wechseln sich ab mit Schuldgefühlen oder auch Hass und Wut.
  • Schließlich fängt man an, sich wieder der Zukunft zuzuwenden, aktiver zu werden und sein Leben neu zu ordnen. Die Vergangenheit wird rationaler betrachtet und ein Leben scheint nun auch ohne den Partner möglich zu sein.
  • Letztendlich ist man bereit, das Leben neu in Angriff zu nehmen und wieder mehr auf andere Menschen zuzugehen. Der Liebeskummer ist so gut wie überwunden. Unter Umständen kann es in dieser letzten Phase jedoch auch Rückschritte in frühere Phasen geben. Insbesondere dann, wenn alte Erinnerungen wieder wachgerufen werden.

Wie lange es dauert, bis diese Liebeskummer-Phasen durchlaufen sind, ist individuell sehr verschieden. Während die Phasen bei manchen nur wenige Wochen bis Monate dauern, kann es sich bei anderen über Jahre ziehen, bis der Liebeskummer überwunden ist.


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