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Zittern (Tremor): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (13. April 2015)

Bei Zittern richtet sich die jeweilige Therapie nach der Ursache des Tremors. Der nicht krankhafte physiologische Tremor kann in manchen Fällen durch Propranolol oder einen anderen Betablocker behandelt werden, wenn der Betroffene ihn als störend empfindet; allerdings sind hierbei auch immer die möglichen Nebenwirkungen gegenüber dem tatsächlichen Nutzen abzuwägen.

Bei der Behandlung des aufgabenspezifischen Tremors können Spritzen mit Botulinumtoxin ("Botox") Erfolge erzielen. Die Injektionen müssen allerdings regelmäßig wiederholt werden, damit der Tremor ausbleibt. Häufig kann in diesen Fällen auch ein speziell entwickeltes motorisches Training zur weiteren Behandlung helfen.

Bei essenziellem Zittern mit unbekannter Ursache besteht die Therapie in der Regel aus Betablockern oder Mitteln gegen Epilepsie (z.B. Gabapentin, Primidon). Der Tremor ist in diesen Fällen hierdurch zwar gedämpft, aber nicht geheilt. 

Ist das Zittern Begleitsymptom einer Grunderkrankung, wie der multiplen Sklerose oder einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), ist eine gezielte Therapie dieser Krankheit notwendig.




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