Startseite > Symptome > Zittern (Tremor) > Therapie
Stand: 22. Januar 2013Veröffentlicht von: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Zittern richtet sich die jeweilige Therapie nach der Ursache des Tremors. Der nicht krankhafte physiologische Tremor kann in manchen Fällen durch die Einnahme des Betablockers Propranolol behandelt werden, wenn der Betroffene ihn als störend empfindet. Bei der Behandlung des aufgabenspezifischen Tremors konnten Botulinumtoxin-Injektionen Erfolge erzielen. Die Injektionen müssen allerdings regelmäßig wiederholt werden, damit der Tremor ausbleibt. Häufig kann in diesen Fällen auch ein speziell entwickeltes motorisches Training zur weiteren Behandlung helfen.
Bei essentiellem Zittern mit unbekannter Ursache besteht die Therapie in der Regel aus Betablockern oder Mitteln gegen Epilepsie ( z.B. Gabapentin, Primidon). Der Tremor ist in diesen Fällen hierdurch zwar gedämpft, aber nicht geheilt. Beim orthostatischen Tremor kommen ebenfalls Gabapentin, Primidon und das Benzodiazepin Clonazepam zum Einsatz.
Ist das Zittern Begleitsymptom einer anderen Grunderkrankung, wie der multiplen Sklerose oder Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), ist eine gezielte Therapie dieser Krankheit notwendig.
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