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Zittern (Tremor): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (13. April 2015)

Wer sein Zittern durch eine genaue Diagnose abklären lassen möchte, wird zunächst ausführlich befragt. Dem Arzt ist dabei besonders wichtig:

  • ob der Betroffene Medikamente einnimmt,
  • ob auch Familienangehörige unter Zittern leiden,
  • wo das Zittern auftritt (z.B. einseitig, am ganzen Körper, in den Fingern, Händen oder Füßen, ...),
  • wann das Zittern auftritt (z.B. bei Kälte oder obwohl es warm ist, nach dem Aufwachen, im Schlaf, nach Alkoholkonsum, beim Sport, nach dem Essen, ...)
  • ob bestimmte Grunderkrankungen bekannt sind (z.B. Multiple Sklerose, Diabetes mellitus, ...) und
  • ob ein Alkohol- oder Drogenmissbrauch vorliegt.

Außerdem spielt es eine Rolle, ob zum Zittern weitere Symptome hinzukommen, zum Beispiel:

  • Herzrasen
  • Gliederschmerzen
  • Gleichgewichtstörungen
  • hoher Blutdruck
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Fieber

Beim Zittern ist für die richtige Diagnose vor allem entscheidend, um welche Form des Tremors (z.B. Haltetremor, Bewegungstremor) es sich handelt. Hilfreich ist es, wenn Sie dem Arzt die Situationen, in denen das Zittern auftritt, genau beschreiben oder demonstrieren können.

Zur Standarddiagnostik bei Zittern gehören eine Blutuntersuchung, eine Elektromyographie (EMG), also eine Messung der Muskelfunktion, und eine neurologische Untersuchung. Hiermit untersucht der Arzt unter anderem Nervenfunktionen, Sinnesorgane, Reflexe und Koordinationsfähigkeit.

Je nach vermuteter Ursache des Zitterns sind für die Diagnose mitunter weitere Untersuchungen sinnvoll, zum Beispiel:




Symptom-Check


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