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Tremor (Zittern): Diagnose

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (09. September 2016)

Wenn Sie unter störendem Tremor (Zittern) leiden, ist es wichtig, dass der Arzt der Ursache auf den Grund geht. Im Gespräch wird er etwa wissen wollen,  

  • ob Sie Medikamente einnehmen,
  • ob auch Familienangehörige unter dem Zittern leiden,
  • wo das Zittern auftritt (z.B. einseitig, am ganzen Körper, in den Fingern, Händen oder Füßen, ...),
  • wann das Zittern auftritt (z.B. bei Kälte oder obwohl es warm ist, nach dem Aufwachen, im Schlaf, nach Alkoholkonsum, beim Sport, nach dem Essen, ...)
  • ob Sie an weiteren Beschwerden leiden, z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Fieber …,
  • ob Sie an bestimmten Erkrankungen leiden (z.B. multiple Sklerose , Diabetes mellitus, ...) und
  • ob Sie Alkohol oder andere Drogen konsumieren und wenn ja, in welcher Menge.

Oft helfen dem Arzt diese Anhaltspunkte schon, um die mögliche Ursache einzugrenzen. Hilfreich ist es zudem, wenn Sie ihm die Situationen, in denen das Zittern auftritt, genau beschreiben oder demonstrieren können.

Zur Standarddiagnostik bei Zittern gehören eine Blutuntersuchung, eine Elektromyographie (EMG), also eine Messung der Muskelfunktion, und eine neurologische Untersuchung. Dabei prüft der Arzt unter anderem Nervenfunktionen, Sinnesorgane, Reflexe und Koordinationsfähigkeit.

Je nach vermuteter Ursache sind für die Diagnose mitunter weitere Untersuchungen sinnvoll, zum Beispiel eine Untersuchung des Hirnwassers (Liquorpunktion), die Elektroenzephalographie (EEG) oder ein MRT.


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