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Zahnfleischbluten

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Januar 2015)

© Jupiterimages/iStockphoto

Zahnfleischbluten kann ein Hinweis darauf sein, dass die Zahnpflege zu wünschen übrig lässt. Darüber hinaus kommen für Zahnfleischbluten viele andere Ursachen infrage – von einer Schwangerschaft über Medikamente bis hin zu Krankheiten.

Das Zahnfleisch ist ein Bestandteil des Zahnhalteapparats (sog. Parodontium), der notwendig für einen funktionierenden Kauvorgang ist. Es setzt sich aus mehreren Zellschichten zusammen, deren oberste Schicht aus platten, unregelmäßig geformten Zellen besteht (sog. mehrschichtiges Plattenepithel), und kann sich nicht nachbilden. Wenn es durch Berührungen (z.B. beim Reinigen der Zähne oder bei der zahnärztlichen Untersuchung) zum Zahnfleischbluten kommt, deutet dies in der Regel hin auf:

Typische Anzeichen für Zahnfleischbluten sind Blutspuren beim Biss in einen Apfel und rötlicher Zahnpastaschaum beim Zähneputzen. Meist ist das Zahnfleisch gleichzeitig geschwollen, dunkelrot verfärbt und sehr druckempfindlich – und schon bei leichtester Berührung fängt das Zahnfleisch an zu bluten.

Oft bilden sich bei häufigem Zahnfleischbluten gleichzeitig Zahnfleischtaschen aus. Diese können eine Vorstufe der Parodontose sein, die zu einer erhöhten Empfindlichkeit des Zahnhalses, einer Lockerung der Zähne und schließlich zum Zahnverlust  führt.

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Mit der richtigen Zahnpflege und einer sorgfältigen Mundhygiene kann man Zahnfleischbluten weitgehend vorbeugen: Das bedeutet, täglich zweimal die Zähne zu putzen, einmal täglich auch die Zahnzwischenräume (mit entsprechenden Bürstchen oder Zahnseide) zu reinigen und regelmäßig eine medizinische Mundspülung einzusetzen. Wichtig ist es zum Beispiel auch, keine zu harte Zahnbürste zu verwenden und nicht zu viel Zucker zu konsumieren. Darüber hinaus ist ein- bis zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt sinnvoll, um die Zähne restlos von ihren Belägen befreien zu lassen.

Diese einfachen Maßnahmen wirken nicht nur vorbeugend, sondern sich auch eine Hilfe bei bestehendem Zahnfleischbluten.

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