Völlegefühl: Was ist das?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Februar 2017)

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Völlegefühl ist das unangenehme Empfinden, das ein übervoller Magen und Darm hervorrufen – meistens entsteht es nach einer üppigen Mahlzeit, die den Magen überlastet. Darüber hinaus kann verschluckte Luft oder übermäßige Gasbildung im Darm zu einem Völlegefühl im Bauch führen. Auch wenn Gase nicht entweichen können, fühlt sich der Bauch prall und voll an.

Typisch beim Völlegefühl ist meist ein regelrechter Blähbauch: Dann ist der Bauch stark angespannt, aufgebläht und nach vorne gewölbt. Da das Völlegefühl zu den Anzeichen einer Verdauungsstörung (auch als Dyspepsie bezeichnet) zählt, tritt es häufig zusammen mit anderen entsprechenden Beschwerden auf – zum Beispiel mit:

Ein stark ausgeprägtes Völlegefühl kann auch mit Krämpfen sowie mit kolikartigen Bauch- und Magenschmerzen verbunden sein.

Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und Blähbauch müssen aber keine krankhaften Ursachen haben: Es ist völlig normal, dass auch ein gesunder Mensch als Reaktion auf eine allzu üppige Mahlzeit, die den Magen überlastet, ein Völlegefühl entwickelt.

Vor allem sehr fetthaltige Lebensmittel, stark gesüßte und blähende Speisen wie Hülsenfrüchte und verschiedene Kohlsorten können für ein Völlegefühl und weitere Beschwerden im Magen-Darm-Bereich verantwortlich sein.

Tritt ein Völlegefühl ohne entsprechende Auslöser auf, kann dies Anzeichen für eine zugrunde liegende Störung sein – zu den möglichen Ursachen gehören zum Beispiel:

Wenn ein unerklärliches Völlegefühl oder andere Verdauungsbeschwerden sich häufen oder länger anhalten, ist daher ein Arztbesuch ratsam, um den Beschwerden auf den Grund zu gehen und – falls nötig – eine entsprechende Behandlung einzuleiten.


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