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Völlegefühl: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Februar 2017)

Ein Völlegefühl hat meistens keine krankhaften Ursachen: Jeder gesunde Mensch kann es nach einer üppigen Mahlzeit, die den Magen überlastet, entwickeln. Vor allem sehr fetthaltige Nahrung, stark gesüßte und blähende Speisen wie Hülsenfrüchte und verschiedene Kohlsorten können dieses Gefühl hervorrufen.

Allerdings können bestimmte Umstände ein Völlegefühl fördern – zum Beispiel:

Wenn ein Völlegefühl jedoch regelmäßig auch nach ganz normalen Essensportionen ohne Überlastung des Magens auftritt, kann das darauf hindeuten, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Meistens steckt eine Störung der Verdauung beziehungsweise der Produktion von Verdauungssaft hinter einem scheinbar grundlosen Völlegefühl. Als Ursachen kommen beispielsweise folgende Krankheiten infrage:

Völlegefühl durch hormonelle Schwankungen

Bei Frauen können auch hormonelle Schwankungen ein Völlegefühl verursachen, beispielsweise

Besonders in der Frühschwangerschaft kann die hormonelle Umstellung zu Verstopfung und Blähungen und dadurch zu einem Völlegefühl führen, da die hormonelle Umstellung zu Beginn der Schwangerschaft die Verdauung träger macht.

Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft tritt ein Völlegefühl häufig nach dem Essen auf, wenn die wachsende Gebärmutter auf den gefüllten Magen drückt. Daher empfiehlt es sich für Schwangere, besser über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten als wenige große zu sich zu nehmen.

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Völlegefühl ist auch ein häufiges Symptom beim prämenstruellen Syndrom (PMS), das kurz vor der Menstruation auftreten kann, häufig in Kombination mit Rückenschmerzen und Kopfschmerzen.

In den Wechseljahren kann sich die Hormonumstellung auf die Darmschleimhaut auswirken – in der Folge kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen im Zusammenhang mit verschiedenen Lebensmitteln kommen, was wiederum ein Völlegefühl nach dem Essen erzeugen kann.

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