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Völlegefühl: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (05. März 2015)

Ein Völlegefühl hat meistens keine krankhaften Ursachen: Jeder gesunde Mensch kann nach einer üppigen Mahlzeit, die den Magen überlastet, ein Völlegefühl entwickeln. Vor allem sehr fetthaltige Nahrung, stark gesüßte und blähende Speisen wie Hülsenfrüchte und verschiedene Kohlsorten können dieses Gefühl hervorrufen. Allerdings können bestimmte Umstände ein Völlegefühl fördern – zum Beispiel:

Wenn jedoch regelmäßig ein Völlegefühl nach dem Essen einer "normalen" Portion auftritt – also ohne Überlastung des Magens –, kann das darauf hindeuten, dass etwas nicht in Ordnung ist. Meistens steckt eine Störung der Verdauung beziehungsweise der Produktion von Verdauungssaft hinter einem scheinbar grundlosen Völlegefühl. Als Ursachen für ein Völlegefühl kommen beispielsweise folgende Krankheiten infrage:

Völlegefühl durch hormonelle Schwankungen

Bei Frauen kann ein Völlgefühl auch durch hormonelle Schwankungen auftreten, z.B.

Besonders in der Frühschwangerschaft kann die hormonelle Umstellung zu Verstopfung und Blähungen und dadurch zu einem Völlgefühl führen, da die hormonelle Umstellung zu Beginn der Schwangerschaft die Verdauung träger macht. Im Verlauf der Schwangerschaft tritt ein Völlgefühl häufig nach dem Essen auf, wenn die wachsende Gebärmutter auf den gefüllten Magen drückt. Essen Sie daher über den Tag verteilt besser mehrere kleine Mahlzeiten als wenige große.

Völlgefühl ist aber auch ein häufiges Symptom beim prämensturellen Syndrom (PMS), das kurz vor der Menstruation auftreten kann, häufig in Kombination mit Rückenschmerzen und Kopfschmerzen.

In den Wechseljahren kann sich die Hormonumstellung auf die Darmschleimhaut auswirken – in der Folge kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen im Zusammenhang mit verschiedenen Lebensmitteln kommen, was wiederum ein Völlegefühl nach dem Essen erzeugen kann.

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