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Völlegefühl: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (05. März 2015)

Bei einem Völlegefühl hängt die Therapie individuell von der Ursache für die Beschwerden ab. Da ein Völlegefühl nach zu üppigem Essen auch bei gesunden Menschen auftreten kann, gilt allgemein:

Verzichten Sie lieber auf große Mahlzeiten (nehmen Sie stattdessen häufiger kleinere Mahlzeiten ein) und achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung, um das Gefühl eines übervollen Magens und Darms gar nicht erst entstehen zu lassen. Es ist auch wichtig, die Speisen gut durchzukauen und nicht zu schnell zu essen, um einem Völlegefühl mit Blähbauch vorzubeugen. Außerdem ist es ratsam, Alkohol, Nikotin und künstliche Süßungsmittel zu vermeiden.

Wenn Sie doch aufgrund einer übermäßigen Essensportion oder der Nahrungszusammensetzung ein Völlegefühl im Bauch entwickeln, kann Ihnen als Hausmittel ein Tee mit Fenchel, Anis, Kümmel oder Pfefferminze helfen. Auch pflanzliche Bittermittel wie zum Beispiel Enzian- oder Angelikawurzel und das Auflegen einer Wärmflasche können bei Völlegefühl helfen. Ein weiteres wirksames Mittel gegen das Völlegefühl ist Bewegung: Dadurch können Sie Ihre Verdauung fördern und damit das Völlegefühl schneller abklingen lassen.

Wenn Stress und übermäßige Anspannung hinter dem Völlegefühl stecken, bieten sich zur Therapie Entspannungsmethoden wie zum Beispiel autogenes Training an. Ist das Völlegefühl durch eine Lebensmittelallergie oder sonstige -unverträglichkeit bedingt, besteht die wirksamste Behandlung grundsätzlich darin, die verantwortlichen Nahrungsmittel beziehungsweise -bestandteile zu vermeiden.

Ist das Völlegefühl Begleitsymptom einer anderen Krankheit, wie etwa einer Magenschleimhautentzündung, einem Zwölffingerdarmgeschwür oder einer Pilzinfektion des Darms, ist die gezielte Therapie dieser Grunderkrankung notwendig.

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