Völlegefühl: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Februar 2017)

Ein Völlegefühl kann nach zu üppigem Essen auch bei gesunden Menschen auftreten. Eine besondere Therapie ist dann nicht nötig. Um das Gefühl eines übervollen Magens und Darms gar nicht erst entstehen zu lassen, gelten allgemein folgende Tipps:

  • Verzichten Sie lieber auf große Mahlzeiten (nehmen Sie stattdessen häufiger kleinere Mahlzeiten ein).
  • Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung.
  • Kauen Sie die Speisen gut durch und essen Sie nicht zu schnell.
  • Es ist auch ratsam, Alkohol, Nikotin und künstliche Süßungsmittel zu vermeiden.

Wenn Sie doch aufgrund einer übermäßigen Essensportion oder der Nahrungszusammensetzung ein Völlegefühl im Bauch entwickeln, kann Ihnen als Hausmittel ein Tee mit Fenchel, Anis, Kümmel oder Pfefferminze helfen. Auch pflanzliche Bittermittel wie zum Beispiel Enzian- oder Angelikawurzel und das Auflegen einer Wärmflasche können helfen.

Ein weiteres wirksames Mittel gegen Völlegefühl ist Bewegung: Dadurch können Sie Ihre Verdauung fördern und damit die Beschwerden schneller abklingen lassen.

Je nach Ursache für das Vollegefühl können speziellere Behandlungsmaßnahmen sinnvoll sein: Stecken beispielsweise Stress und übermäßige Anspannung dahinter, bieten sich zur Therapie Entspannungsmethoden wie zum Beispiel autogenes Training an.

Ist das Völlegefühl durch eine Lebensmittelallergie oder sonstige -unverträglichkeit bedingt, besteht die wirksamste Behandlung grundsätzlich darin, die verantwortlichen Nahrungsmittel beziehungsweise -bestandteile zu vermeiden.

Ist das Völlegefühl Begleitsymptom einer anderen Krankheit, wie etwa einer Magenschleimhautentzündung, eines Zwölffingerdarmgeschwürs oder einer Pilzinfektion des Darms, ist es nötig, diese Grunderkrankung gezielt zu behandeln.


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