Verwirrtheit: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. August 2016)

Welche Therapie bei einer Verwirrtheit die richtige ist, hängt vor allem von der jeweiligen Ursache ab. Löst beispielsweise ein Flüssigkeitsmangel die Verwirrtheit aus, hilft es in den meisten Fällen bereits, ausreichend zu trinken. Außerdem ist eine nährstoffreiche Ernährung wichtig. Ist der Körper bereits stark ausgetrocknet, kann es notwendig sein, Flüssigkeit und Elektrolyte über eine Infusion zu erhalten.

Löst ein Medikament die Verwirrtheit aus, muss dieses eventuell abgesetzt, anders dosiert oder gegebenenfalls durch ein anderes ersetzt werden. Setzen Sie Medikamente jedoch niemals eigenmächtig ab, sondern halten Sie immer erst Rücksprache mit dem behandelnden Arzt. Er kann beurteilen, ob die Verwirrtheit möglicherweise die Nebenwirkung eines Medikaments ist und ob ein anderes Medikament als Alternative infrage kommt.

Verwirrtheit kann auch dadurch entstehen, dass jemand regelmäßig zu viel Alkohol trinkt – die Therapie besteht dann aus einer Entziehungskur.

Ist die Verwirrtheit das Symptom einer anderen bestehenden Erkrankung (z.B. Diabetes mellitus), sollte diese behandelt werden

Ist die Verwirrtheit psychisch bedingt, benötigt der Betroffene eine aufmerksame Pflege. Er sollte viel Zuwendung und Aufmerksamkeit erhalten. Mögliche Stressfaktoren, die den psychischen Druck erhöhen, müssen vermieden werden. Bei einer psychischen Grunderkrankung sollte eine entsprechende Psychotherapie in die Wege geleitet werden. Es gibt zudem Medikamente, die der Arzt zusätzlich bei Verwirrtheit aufgrund psychischer Erkrankungen zur Therapie verschreiben kann. Dazu gehören zum Beispiel die Wirkstoffe Haloperidol oder Risperidon..


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