Verwirrtheit: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. August 2016)

Verwirrtheit stellt der Arzt vor allem im Gespräch mit Bezugspersonen oder Pflegepersonal fest. Für eine Diagnose benötigt der Arzt nähere Informationen zu den Beschwerden, wie zum Beispiel:

  • Wann hat die Verwirrtheit begonnen und hat sie sich seitdem verschlimmert?
  • Leidet die verwirrte Person unter Grunderkrankungen, die zu Verwirrtheit führen können, z.B. Demenz oder Diabetes mellitus?
  • Welche Medikamente nimmt der Betroffene ein?
  • Trinkt der Verwirrte ausreichend?
  • Gab es in der letzten Zeit eine psychische Belastung, z.B. den Tod eines nahen Angehörigen?
  • Bestehen andere Begleitsymptome?

Um der Ursache der Verwirrtheit auf den Grund zu gehen, erfolgen außerdem in der Regel routinemäßig Untersuchungen wie:

Um Ausfälle von Nervenfunktionen festzustellen, prüft der Arzt im Rahmen einer neurologischen Untersuchung zudem die Sinne und Körperfunktionen:

  • Reflexe
  • Gehör
  • Sehvermögen
  • Gleichgewichtssinn
  • Bewusstseinszustand

Je nach vermuteter Ursache können bei einer Verwirrtheit weitere Untersuchungen sinnvoll sein, zum Beispiel:

Kann der Arzt organische Ursachen ausschließen, veranlasst er meist eine psychiatrische Untersuchung.


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