Vergesslichkeit: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. August 2015)

Vergesslichkeit kann viele verschiedene Ursachen haben. Wenn bei gesunden Menschen im Alltag Vergesslichkeit vorkommt, ist zum Beispiel meistens Stress oder Ablenkung bei der Aufnahme der entsprechenden Informationen der Grund dafür. Auch ein vorübergehender Nahrungsmangel kann unkonzentriert und vergesslich machen. Darüber hinaus kann das Erinnerungsvermögen durch den Missbrauch von Drogen, Alkohol oder Medikamenten eingeschränkt sein.

Des Weiteren kann Vergesslichkeit im Rahmen natürlicher Alterungsprozesse des Gehirns als sogenannte Altersvergesslichkeit (leichte kognitive Störung) auftreten: Ein Grund hierfür ist, dass die Verbindungen in den Nervenbahnen älterer Gehirne schwächer sind und die Nervenzellen weniger oft Signale abfeuern. Eine sich zunehmend verschlechternde Merkfähigkeit kann aber auch Anzeichen für eine Demenz sein: Vor allem bei einer Vergesslichkeit im Alter kommen als Ursachen Demenzerkrankungen wie Alzheimer infrage. Darüber hinaus tritt Vergesslichkeit als Begleitsymptom beim Schlaganfall, bei der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit oder der Parkinson-Krankheit auf.

Für eine Vergesslichkeit kommen als weitere Ursachen psychische Erkrankungen infrage: Oft sind Menschen mit einer Depression oder Angststörung vergesslich. Eine mangelnde Durchblutung des Gehirns (z.B. bei Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose)), Kopfverletzungen oder Hirntumoren können ebenfalls mit Vergesslichkeit verbunden sein.

Sind Kinder vergesslich, kann dies Anzeichen für eine starke Aufmerksamkeitsstörung (ADHS) sein. Aber auch bei Erwachsenen kann eine Vergesslichkeit ihre Ursachen in dieser Störung haben.


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