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Übelkeit (Nausea)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Januar 2015)

© Jupiterimages/Stockbyte

Üppiges Essen, übermäßiger Alkoholkonsum, Schwangerschaft oder Magen-Darm-Erkrankungen: Dies sind nur einige Ursachen, die zu Übelkeit führen können. Übelkeit (Nausea) ist eine Befindlichkeitsstörung, die umgangssprachlich auch als "flaues Gefühl" in der Magengegend bezeichnet wird.

Häufig ist die Übelkeit ein Vorbote von Erbrechen, sie kann aber auch auftreten, ohne dass der Betroffene sich übergeben muss. Verantwortlich dafür, ob der Magen entleert wird oder nicht, ist das sogenannte Brechzentrum im Gehirn. Es wird unter anderem durch Reize aus dem Verdauungstrakt aktiviert.

Oft tritt die Übelkeit gleichzeitig mit anderen Beschwerden auf wie

Je nach Ursache der Übelkeit kann es auch zu Bauchschmerzen oder Magen-Darm-Krämpfen kommen.

Übelkeit – von Medizinern auch als Nausea bezeichnet – klingt meist von alleine wieder ab. Sollte sie aber länger als drei Tage anhalten, der Allgemeinzustand schlecht sein, sie von häufigem Erbrechen begleitet sein oder sogar Blut erbrochen werden, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Dieser klärt die genauen Ursachen der Übelkeit ab.

Häufig ist Übelkeit ein Begleitsymptom von Magen-Darm-Erkrankungen. Sie tritt aber auch beispielsweise bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Migräne oder bei einigen Infektionskrankheiten auf.

Auch einige andere Reize können das Brechzentrum im Gehirn aktivieren – bei kurvenreichen Autofahren oder Wellengang auf Schiffen zum Beispiel wirken verschiedene Reize auf das Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriert  Bewegungsveränderungen, die das Auge nur teilweise wahrnimmt. Dies äußert sich in Übelkeit – in diesem Zusammenhang spricht man auch von der sogenannten Reisekrankheit.

Darüber hinaus kann Übelkeit bei Stoffwechselstörungen (z.B. Überfunktion der Nebenschilddrüse), als Nebenwirkung von Arzneimitteln oder bei Vergiftungen auftreten.

Das Bild zeigt eine Frau über ein Waschbecken gebeugt. © Jupiterimages/iStockphoto

Übelkeit ist oft ein Vorbote von Erbrechen.

Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel verspüren viele Frauen Übelkeit und müssen dazu manchmal erbrechen. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, aber bestimmte Hormone spielen hier eine entscheidende Rolle. Die Übelkeit bei Schwangeren ist morgens oft besonders stark (morgendliche Schwangerschaftsübelkeit). Vor allem bei häufigem Erbrechen ist es wichtig, dass die betroffenen Frauen trotz Unwohlsein ausreichend essen und trinken. Das beugt einer Störung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes vor, sowie einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel und einem Nährstoffmangel.



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