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Trockene Haut: Was ist das?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Februar 2017)

© Jupiterimages/Pixland

Sehr viele – auch völlig gesunde – Menschen haben eine trockene Haut, besonders im Alter. Hauttrockenheit tritt auf, wenn bestimmte innere und äußere Faktoren vorliegen, die das Austrocknen der Haut begünstigen. Trockene Haut kann aber auch ein Anzeichen für Erkrankungen der Haut oder anderer Organe sein.

Je nach Hauttyp unterscheidet man trockene Haut, normale Haut oder fettige Haut. Die meisten Menschen haben eine sogenannte Mischhaut, die sich aus verschiedenen Hauttypen zusammensetzt: Dabei kann beispielsweise fettige Haut im Gesicht auch mit trockener Haut am restlichen Körper kombiniert sein. Außerdem schwankt der Hauttyp in Abhängigkeit von:

  • Hormonspiegel,
  • Alter,
  • Gesundheitszustand und
  • Jahreszeit.

Trockene Haut ist sehr feinporig und fühlt sich an wie Pergament. Sie ist rau, leicht rissig und spröde. Oft ist die Haut gespannt und verursacht Juckreiz. Außerdem reagiert sie empfindlich auf Temperatureinflüsse.

Sehr trockene Haut kann zudem zu einem sogenannten Austrocknungsekzem führen, dessen Symptome vor allem nach dem Duschen oder Waschen auftreten: Die Haut reißt ein, ist gerötet und juckt.

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Auch wenn keine ernste Erkrankung dahintersteckt, ist extrem trockene Haut kein rein kosmetisches Problem: Ist die Haut zu trocken, kann dies dazu führen, dass sie nicht mehr richtig funktioniert. Und die Haut hat als größtes Organ des Menschen viele Funktionen:

  • Sie schützt uns vor äußeren Einflüssen, indem sie den Körper gegen UV-Strahlung, Krankheitserreger oder mechanische Verletzungen abschirmt.
  • Sie regelt die Körpertemperatur, indem sie die unter der Haut verlaufenden Blutgefäße erweitert oder verengt.
  • Sie steuert den Wasserhaushalt (z.B. durch Schwitzen).
  • Sie erfüllt zudem eine Sinnesfunktion, da sie zum Beispiel Temperaturreize, Berührungen oder Schmerzen wahrnimmt.
  • Und sie dient der Kommunikation (z.B. durch Erröten oder Erblassen).

Da die Haut für das Selbstbewusstsein eine wichtige Rolle spielt, kann Hauttrockenheit außerdem seelisch belastend sein. Das gilt vor allem dann, wenn die trockene Haut (z.B. im Gesicht oder an den Händen) gut sichtbar ist.

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