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Stand: 2. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit kann viele Ursachen haben. Oft liegt es an einem unerwünschten Ereignis oder Zustand, wenn jemand traurig ist – so kann zum Beispiel
eine tiefe Traurigkeit auslösen. Manchmal ist es nicht einfach, eine solche "normale" Phase der Trauer oder Niedergeschlagenheit von einer depressiven Verstimmung oder einer Depression zu unterscheiden – die Übergänge können fließend sein. Wenn sich jemand übermäßig lange sehr traurig fühlt, ist es daher ratsam, einen Arzt aufzusuchen, denn: Hat eine Traurigkeit ihre Ursachen in einer Depression, ist medizinische Hilfe wichtig, um sie erfolgreich bekämpfen zu können.
Ursachen für die Traurigkeit im Rahmen sogenannter Winterdepressionen sind ein veränderter Hormon- und Energiehaushalt und die fehlende Sonnenbestrahlung im Winter. Und bei der Entstehung von Depressionen spielen zum Beispiel die Vererbung, chemische Reaktionen im Körper oder Konflikte in der Kindheit eine Rolle.
Manche Menschen fühlen sich auch traurig, ohne einen Grund für ihre Niedergeschlagenheit benennen zu können und ohne depressiv zu sein. Dann kommen für die Traurigkeit unter anderem Medikamente infrage: So können beispielsweise die Antibabypille oder Betablocker eine Traurigkeit auslösen. Aber auch im Rahmen verschiedener Erkrankungen kann man sich traurig und niedergeschlagen fühlen – Beispiele hierfür sind:
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