Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Stimmungs­schwankungen: Therapie

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (12. Februar 2014)

Stimmungsschwankungen bedürfen in der Regel nur dann einer Therapie, wenn sie besonders ausgeprägt sind oder immer wiederkehren. Stimmungsschwankungen, die etwa während der Schwangerschaft oder durch die Pubertät auftreten, sind in der Regel normal und nicht Symptom einer Erkrankung. Sind die Stimmungsschwankungen die Folge einer Erkrankung, ist eine Therapie notwendig.

Sind Stimmungsschwankungen Symptom einer psychischen Erkrankung wie etwa einer bipolaren affektiven Störung, ist meist eine medikamentöse Therapie erforderlich. So verordnet der Arzt Menschen mit depressiven Verstimmungen beispielsweise häufig Antidepressiva, die in den Gehirnstoffwechsel eingreifen und so die Stimmung beeinflussen.

Ein Psychologe im Gespräch mit einer Klientin.

Starken und raschen Stimmungsschwankungen sollten Sie auf den Grund gehen.

Gerade bei psychischen Erkrankungen ist es jedoch auch wichtig, der eigentlichen Ursache auf den Grund zu gehen, sodass psychologische Hilfe – etwa in Form einer Psychotherapie – meist sinnvoll ist. Auch nach einer traumatischen Erfahrung wie etwa sexuellem Missbrauch ist eine psychotherapeutische Behandlung erforderlich.

Suchen Sie bei starken, unerklärlichen Stimmungsschwankungen den Arzt auf. Er kann untersuchen, ob möglicherweise eine Erkrankung dahintersteckt.

Wenn eine organische Erkrankung zu Stimmungsschwankungen führt, muss diese behandelt werden – in der Regel verschwinden dann auch die Stimmungsschwankungen. Ist beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) die Ursache für das Symptom, können bestimmte Medikamente, eine Operation oder eine Radiojodtherapie nötig sein.




Anzeige