Sehstörungen: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (14. Oktober 2016)

Welche Therapie bei Sehstörungen die richtige ist, hängt von der jeweiligen Ursache ab. Meist sind sie das Begleitsymptom einer Grunderkrankung, sodass eine zielgerichtete Therapie dieser Krankheit notwendig ist, um die Sehstörungen zu beseitigen.

Treten Sehstörungen im Rahmen eines Migräne-Anfalls auf, können Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen (sog. Antiemetika) als erster Schritt die Begleitsymptome bessern. Danach kommen Schmerzmittel (Analgetika, wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure) zum Einsatz.

Bei Sehstörungen aufgrund einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) können Betroffene zum Beispiel ein Stück Traubenzucker essen oder zuckerhaltige Säfte trinken.

Eine Netzhautablösung können Ärzte meist operativ stoppen. Dabei nähen sie eine Silikonplombe oder ein Silikonband von außen auf die Wand des Auges. Außerdem können sie mithilfe einer Laserbehandlung Netzhautlöcher "verkleben".

Bei Sehstörungen durch einen augenärztlichen Notfall wie den akuten Glaukomanfall verschreibt der Arzt zur Therapie Medikamente, die den Augendruck senken. Im Anschluss operiert er das Auge.

Eine Weit- oder Kurzsichtigkeit lässt sich mit Sehhilfen, wie einer Brille oder Kontaktlinsen, korrigieren. Langfristig helfen in manchen Fällen Augenlaser-Operationen, die die Sehschwäche dauerhaft ausgleichen können.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?




Symptom-Check