Sehstörungen: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (14. Oktober 2016)

Wendet sich ein Patient mit Sehstörungen an einen Arzt, stellt dieser zunächst meist einige Fragen, um einer möglichen Diagnose näher zu kommen. Er erkundigt sich beispielsweise nach den genauen Beschwerden, ihrem zeitlichen Verlauf und weiteren Details:

  • Seit wann treten die Sehstörungen auf?
  • Haben Sich die Sehstörungen weiter verschlechtert?
  • Unter welchen Umständen treten die Sehstörungen auf?
  • Wie genau äußern sich die Sehstörungen? Kommt es zu Gesichtsfeldausfällen, sehen Sie Lichtblitze oder schwarze Punkte? Sehen Sie unscharf oder doppelt?
  • Treten gleichzeitig andere Beschwerden wie Übelkeit oder Kopfschmerzen auf?

Die Antworten können dem Arzt oft einen ersten Hinweis auf die Ursache der Sehstörungen geben.

Anschließend führt der Arzt in der Regel einen Sehtest durch, bestimmt das sogenannte Gesichtsfeld und misst meist auch den Augendruck. Mithilfe der sogenannten Spaltlampenuntersuchung kann er Veränderungen oder Narben auf der Hornhaut sichtbar machen. Mithilfe einer Augenspiegelung (Ophthalmoskopie) kontrolliert der Arzt das Innere des Auges, vor allem die Netzhaut.

Je nachdem, welche Ursachen der Arzt hinter den Sehstörungen vermutet, können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise:


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