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Stand: 10. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Kompressionsstrümpfe werden bei Notwendigkeit verschrieben, wobei die Krankenkasse in der Regel die Kosten für zwei Paar pro Jahr erstattet. Die Strümpfe müssen durch exakte Vermessung der Beine ausgewählt und angepasst werden. Bei außergewöhnlicher Körpergröße oder Beinform, bei speziellen Druckanforderungen oder unterschiedlichen Kompressionsklassen beider Beine kann eine Sonderanfertigung der Strümpfe notwendig sein.
Wer schwere Beine hat und einem Venenleiden mit Kompressionsstrümpfen vorbeugen möchte, muss sich nicht verstecken: Moderne medizinische Kompressionsstrümpfe haben die braunen, harten Gummistrumpfhosen von früher abgelöst, die viele Menschen auch heute noch mit dem Begriff verbinden. Sie sind mittlerweile in vielen Farben und mit unterschiedlicher Transparenz erhältlich, sodass sie in Optik und Tragekomfort normalen Strumpfhosen recht ähnlich geworden sind.
Je nach Grad der Erkrankung können vier unterschiedliche Klassen von Kompressionsstrümpfen verwendet werden, die sich in erster Linie in der Festigkeit des Materials unterscheiden und somit unterschiedlich starken Druck ausüben:
Um den richtigen Kompressionsstrumpf anzupassen, muss das Bein ausgemessen werden, und zwar im stehenden und ödemfreien Zustand. Da Beine in der Regel unterschiedlich lang sind und unterschiedliche Durchmesser haben, müssen – wenn Kompressionsstrümpfe für beide Beine notwendig sind – auch beide Beine ausgemessen werden.
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