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Stand: 10. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Kompressionsstrümpfe werden am besten nach dem Aufwachen vor dem Verlassen des Betts angezogen – also bevor sich zum Beispiel Ödeme an den Beinen entwickelt haben. Damit der Stoff beim Anziehen nicht beschädigt wird, sollten Betroffene keinen Schmuck an den Händen tragen. Außerdem ist es hilfreich, Gummihandschuhe zu tragen. Sie erleichtern das Greifen des Stoffs. Beim Anziehen ist darauf zu achten, den Strumpf nicht zu überdehnen. Es gilt, den Kompressionsstrumpf gleichmäßig nach oben abzurollen, ohne ihn zu stark nach oben zu ziehen.
Falsch angepasste Kompressionsstrümpfe können Gewebezerstörung (Hautnekrosen) und andere Druckschäden verursachen.
Ungeeignet ist eine Kompressionstherapie bei fortgeschrittener arterieller Verschlusskrankheit, schweren Funktionsstörungen des Herzens, nässenden Hauterkrankungen und schweren Störungen der Nervenfunktion in Armen und Beinen.
Weiterlesen: Schwere Beine: Therapie – Haltbarkeit und Pflege von Kompressionsstrümpfen
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