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Schwere Beine

Schwere Beine: Diagnose

Stand: 10. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Schwere Beine können Anzeichen für eine Venenerkrankung sein. Der Arzt versucht deshalb im Rahmen der Diagnose herauszufinden, ob Venenveränderungen vorliegen. Er untersucht, ob weitere Beschwerden neben dem Gefühl der schweren Beine vorliegen, wie etwa Krampfadern oder andere sichtbare Anzeichen wie knotenförmige Vorwölbungen oder Wasseransammlungen (Ödeme).

Um festzustellen, ob und wie schnell Blut durch die Gefäße fließt, kann der Arzt eine Dopplersonografie veranlassen. Die Dopplersonografie arbeitet mit Ultraschallwellen einer bestimmten Frequenz. Diese Frequenz ändert sich, wenn Schallwellen auf eine strömende Flüssigkeit treffen. Die Frequenzänderung lässt sich farblich darstellen.

Eine weitere Möglichkeit, um die Ursache für schwere Beine aufzudecken, bietet die Diagnose per Duplexsonografie. Die Duplexsonografie kombiniert ein Schwarz-Weiß-Schnittbild (B.-Bild-Sonografie) mit der Dopplersonografie. Dabei werden die akustischen Signale in ein Schnittbild überführt und farblich dargestellt. Die Duplexsonografie erlaubt durch die bildliche Darstellung außerdem Aussagen über die Wandbeschaffenheit von Gefäßen.

Die sogenannte Phlebografie ist ein weiteres Verfahren, das Aufschluss geben und schwere Beine als Symptom für eine Venenerkrankung identifizieren kann. Diese Methode hat jedoch durch Dopplersonografie und Duplexsonografie stark an Bedeutung verloren. Weitere Tests können die Diagnose beim Verdacht auf Krampfadern unterstützen.

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