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Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Schüttelfrost hängt die Therapie von der Ursache für das Zittern ab und kann darum von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Die Kombination aus Schüttelfrost und Fieber ist ein wichtiges Allgemeinsymptom bei vielen Infektionskrankheiten. Dabei tritt der Schüttelfrost in der Phase des Fieberanstiegs auf. In solchen Fällen gilt: Kalte Wadenwickel sind zwar ein wirksames Mittel zur Fiebersenkung – gegen Schüttelfrost sind sie aber kein geeignetes Hausmittel, da die Muskelzuckungen Wärme erzeugen und zum Fieberanstieg beitragen. Stattdessen ist es bei Schüttelfrost zur Behandlung ratsam, Wärme zuzuführen. Besonders bei Kindern ist es am besten, einen Arzt zu verständigen, wenn neben Fieber und Schüttelfrost weitere Symptome (z.B. Übelkeit, Durchfall) hinzukommen, das Fieber trotz Zäpfchen nicht sinkt, länger als einen Tag dauert oder ein Fieberkrampf entsteht.
Ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit der Grund für den Schüttelfrost, kommen zur Therapie (am besten nachdem der Erreger bestimmt ist) Antibiotika zum Einsatz. Liegt dem Schüttelfrost eine andere Erkrankung zugrunde, wie zum Beispiel Grippe, Gelbfieber, eine Pilzvergiftung oder ein akutes Glaukom, ist eine gezielte Behandlung dieser Krankheit notwendig.
Wenn der Schüttelfrost seine Ursache in einem Sonnenstich oder Hitzschlag hat, besteht die Sofortmaßnahme darin, den Körper mit kalten Tüchern oder Bädern zu kühlen. In manchen Fällen ist es zur Therapie notwendig, den Kreislauf zu stabilisieren. Wichtig ist in jedem Fall eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, um einen Wasser- und Elektrolytverlust auszugleichen.
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