Schmierblutung

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (25. August 2016)

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Als Schmierblutung bezeichnet der Arzt eine schwache, bräunliche genitale Blutung der Frau. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Zusatzblutungen, also Blutungen, die außerhalb der regulären Menstruation auftreten und unterschiedlichste Ursachen haben können.

Es gibt unterschiedliche Formen von Schmierblutungen, die mit der Menstruation zusammenhängen:

  • Prämenstruelle Schmierblutungen (Vorblutungen) können zwei bis drei Tage vor Beginn der Menstruation erscheinen.
  • Postmenstruelle Schmierblutungen (Nachblutungen) treten als Zusatzblutung ein bis drei Tage nach der monatlichen Regelblutung auf.
  • Als Ovulationsblutung wird eine Schmierblutung bezeichnet, die zum Zeitpunkt des Eisprungs vorkommt. Sie wird auch Mittelblutung genannt und geht oft mit dem sogenannten Mittelschmerz einher.

Seltener ersetzt die Schmierblutung die eigentliche Monatsblutung. Bei dieser auch Hypomenorrhoe genannten Menstruationsstörung ist die Monatsblutung so schwach, dass sie sich nur noch als Schmierblutung äußert.

Von der Periode abhängige Schmierblutungen treten gewöhnlich zyklisch auf, das bedeutet, sie wiederholen sich monatlich zum selben Zeitpunkt.

Aber auch unabhängig von der Menstruation kann es zu Schmierblutungen kommen, beispielsweise:

Von der Periode unabhängige Schmierblutungen treten für gewöhnlich nicht regelmäßig auf.