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Stand: 10. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Als Medikamente kommen bei Rückenschmerzen vor allem Schmerzmittel zum Einsatz, wie zum Beispiel die kortisonfreien nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR, z.B. die Wirkstoffe Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen). Sie lindern die Rückenschmerzen und hemmen entzündliche Prozesse.
Gerade zu Anfang einer Rückenschmerz-Therapie können Schmerzmittel sinnvoll sein, um den Schmerz für eine Weile zu unterbrechen und dem Körper zu ermöglichen, sich schmerzfrei zu bewegen. Durch den Schmerz möglicherweise ausgelöste Schonhaltungen werden so vermieden und Betroffene erlangen rasch ihre alte Mobilität wieder.
Bei manchen akuten oder chronischen Rückenschmerzen kann es sinnvoll sein, mithilfe computertomographischer Überwachung Schmerzmittel an den Ursprung der Rückenschmerzen zu spritzen. Die Schmerzmittel wirken direkt an der Einspritzstelle und lassen sich mit sogenannten Kortikoiden kombinieren, welche stark entzündungshemmend sind. Abhängig vom Ausgangsort der Rückenschmerzen bringt der Arzt das Schmerzmittel in den Bereich der Nervenwurzeln der Wirbelgelenke oder dem Spaltraum im Bereich der Rückenmarkshäute (Periduralraum) mit Schmerzmitteln.
| Schmerzmittel und Kortikoide sollten möglichst nur über eine begrenzte Zeit verabreicht werden. |
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