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Stand: 10. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Rückenschmerzen richtet sich die Therapie nach den Ursachen und dem Ausmaß der Beschwerden. Ziel ist es vor allem, die Schmerzen zu verringern und zu verhindern, dass die Rückenschmerzen chronisch werden und sich ein Schmerzgedächtnis ausbildet.
Im Allgemeinen lassen sich Rückenschmerzen mit folgenden Methoden behandeln:
Bettruhe ist (sofern nicht anders verordnet) bei Rückenschmerzen in der Regel nicht notwendig und sollte nicht länger als zwei Tage dauern, da sie ansonsten eher schadet: Eine zu lange Bettruhe schwächt die Muskulatur und kann Rückenprobleme dadurch sogar verschlimmern. Besser ist es daher, bald wieder den gewohnten Tätigkeiten nachzugehen und aktiv zu werden. Eine Ausnahme sind selbstverständlich stark belastende Tätigkeiten, die mit schwerem Heben und Ähnlichem verbunden sind.
Physiotherapie soll bei Rückenschmerzen vor allem die Rückenmuskulatur kräftigen. Kräftigere Rückenmuskeln helfen, den Halteapparat der Wirbelsäule zu entlasten und Verspannungen – und damit Rückenschmerzen – entgegenzuwirken. Die physiotherapeutischen Übungen zeigen auf lange Sicht vor allem dann Wirkung, wenn der Betroffene aktiv mitmacht und auch nach Beendigung der Physiotherapie weiter aktiv bleibt.
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