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Rückenschmerzen

Rückenschmerzen: Definition

Stand: 10. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Unter Rückenschmerzen versteht man in der Regel Schmerzzustände, die im unteren Rücken auftreten. Die Ursachen für Rückenschmerzen zu finden, ist in vielen Fällen schwierig. Denn der Rücken wird mit vielen Nerven versorgt und im Laufe des Lebens können Verschleißerscheinungen auftreten – beispielsweise in den Wirbelgelenken.

Dauern Rückenschmerzen nur wenige Tage bis sechs Wochen an, spricht man von akuten Rückenschmerzen. Treten die Rückenschmerzen länger als sechs Wochen auf, liegen chronische Rückenschmerzen vor. Akute Rückenschmerzen treten dabei weitaus häufiger auf als chronische Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen kann man nach verschiedenen Kriterien einteilen. So unterscheidet man beispielsweise zwischen einem "radikulären" und einem "pseudoradikulären" Schmerz:

  • Beim radikulären (lat. radicula = kleine Wurzel) Rückenschmerz wird eine Nervenwurzel gereizt, z.B. durch einen Bandscheibenvorfall.
  • Beim pseudoradikulären Schmerz (= "scheinbar-radikulärer" Schmerz) sind Veränderungen in den kleinen Gelenken der Wirbelsäule die Ursache der Rückenschmerzen.

Weitere Formen der Rückenschmerzen sind außerdem:

Weiterlesen: Rückenschmerzen: Definition – Häufigkeit

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