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Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen: Diagnose

Stand: 7. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Ohrenschmerzen ist immer eine ärztliche Diagnose (durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt) ratsam, um die Ursache für die Schmerzen im Ohr abklären zu lassen, denn: Wenn eine mögliche Behandlung zu spät beginnt oder eine falsche Therapie erfolgt, kann es zu bleibenden Schäden kommen.

Der erste Schritt zur Diagnose von Ohrenschmerzen besteht in einer ausführlichen Befragung (Anamnese): Dabei erkundigt sich der HNO-Arzt nach Art, Ort, Dauer und Intensität der Schmerzen. Darauf folgt eine ausführliche Untersuchung der Ohren. Dabei betrachtet der Arzt zunächst die Ohrmuschel und untersucht anschließend den äußeren Gehörgang und das Trommelfell mithilfe einer Ohrspiegelung (sog. Otoskopie).

Bei Ohrenschmerzen können zur Diagnose außerdem verschiedene Tubenfunktionsprüfungen zum Einsatz kommen, um die Durchgängigkeit der Ohrtrompete zu testen. Um eine mögliche Hörminderung festzustellen, stehen unterschiedliche Hörtests zur Verfügung.

Je nachdem, welche Ursache vermutlich hinter den Ohrenschmerzen steckt, erfolgen zur weiteren Diagnose zusätzliche Untersuchungen, wie zum Beispiel eine Röntgenuntersuchung des Kiefers, eine zahnärztliche Kontrolle, eine Blutuntersuchung oder eine Spiegelung des Nasenrachens. Um mögliche Erreger einer Infektion zu identifizieren, kann der Arzt außerdem einen Abstrich nehmen.

Weiterlesen: Ohrenschmerzen: Therapie

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