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Nackenschmerzen – weit verbreitet, aber meist harmlos

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (10. Juli 2015)

© Jupiterimages/iStockphoto

Nackenschmerzen sind ein weit verbreitetes Symptom: Bis zu 15 Prozent der Bevölkerung verspüren Schmerzen im Nacken, die in den Hinterkopf und die Schultern bis hin in die Arme ausstrahlen können. Meist ist die schmerzhafte Nackenverspannung aber harmlos und klingt nach wenigen Tagen wieder ab –  selbst wenn der Nacken so verspannt ist, dass der Hals versteift und jede Kopfbewegung schmerzt (sog. steifer Nacken).

Nackenschmerzen  können in unregelmäßigen Abständen wiederholt auftreten – manchmal entstehen innerhalb von Minuten ziehende Schmerzen. Je nachdem, wie lange die Schmerzen anhalten, unterscheiden Mediziner:

  • akute (bis zu 3 Wochen andauernde),
  • subakute (4 bis 12 Wochen anhaltende) und
  • chronische (länger als 12 Wochen bestehende) Schmerzen.

Fast jeder bekommt im Lauf seines Lebens mindestens einmal akute Nackenschmerzen – oft zusammen mit Kopfschmerzen. In einigen Fällen treten auch weitere Symptome auf, wie zum Beispiel:

Viele Menschen vermuten hinter Nackenschmerzen Abnutzungserscheinungen. Der Grund: Die Halswirbelsäule ist – im Gegensatz zu anderen Abschnitten der Wirbelsäuleextrem beweglich. Diese Beweglichkeit führt dazu, dass die Muskulatur stärker belastet ist und die Wirbelkörper sich stärker abnutzen. Infolge dieser Abnutzung können wiederum Schmerzen entstehen. Sind gleichzeitig bestimmte Nerven gereizt oder geschädigt, können zusätzlich Missempfindungen auftreten – wie:

Mediziner sprechen bei Nackenschmerzen häufig auch vom HWS-Syndrom (d.h. Halswirbelsäulensyndrom) oder Zervikalsyndrom: Dieser Begriff fasst alle Beschwerden zusammen, die vom Bereich der Halswirbelsäule ausgehen.

Tatsächlich können Nackenschmerzen ebenso auftreten, wenn die Wirbelknochen keinerlei Abnutzung aufweisen. Häufig entstehen die Schmerzen durch einseitige Belastung infolge schwerer körperlicher Arbeit oder durch Bewegungsmangel. Aber auch Stress kann eine Rolle spielen – daraus kann sich eine Wechselbeziehung entwickeln: Je stärker die Nackenschmerzen, desto größer die persönliche Belastung und umgekehrt.

Um Nackenschmerzen vorzubeugen, ist daher Folgendes empfehlenswert:



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